03.04.2002 – E.T. Der Ausserirdische - Event
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Am Sonntag, den 24. März 2002, konnten wir einen Klassiker der Kinogeschichte in digital überarbeiteter Form im Kinocenter der Gasometer bei einer exklusiven Feier, welche von TV-Media und e-Media ausgerichtet wurde, schon im Vorhinein in Augenschein nehmen. Nach "Der Exorzist - Director's Cut" und "Apocalypse Now - Redux" ist dies der dritte große Film, der wieder in den Kinos erscheint. Seit 29. März ist nun "E.T. - Der Außerirdische" wieder im Kino zu sehen. Im Sommer soll auch wiederum "Der Schuh des Manitu" wieder für einen Sturm auf die Kinos sorgen. Während jedoch beim "Exorzisten" die "10 Minuten neues, brisantes Filmmaterial" kaum zu erkennen waren, sorgen die paar neuen Szenen bei "E.T." für einige große Lacher. Kurz zum Plot: Ein kleiner Außerirdischer wird aus Versehen von seinen Forscherkollegen auf der Erde zurückgelassen. Er freundet sich mit Elliott und dessen zwei Geschwistern an, die ihm viele verschiedene Dinge beibringen ("E.T. nach Hause telefonieren!"). Mit ihrer Hilfe gelingt es ihm, ein Funkgerät zu basteln, mit dem er seinen Heimatplaneten kontaktieren kann. Doch leider hat keiner mit der NASA gerechnet, welche die Landung des Raumschiffs natürlich auch registriert hat und E.T. nun auf den Fersen ist. Sie wissen nicht, dass E.T. auf der Erde nicht lange überleben kann und deshalb schleunigst nach Hause muss. Es beginnt ein dramatischer Kampf um das Leben des kleinen Aliens mit dem glühenden Finger ! Wer "Die unendliche Geschichte" gesehen hat, dem wird das Gesicht von E.T. vielleicht bekannt vorkommen. Der Maskenbildner hat bei beiden Filmen das gleiche Gesicht verwendet. Somit sieht E.T. genauso aus wie die Schildkröte in der deutschen Produktion. Vielleicht war ja das der Grund, warum beide Filme so erfolgreich waren. E.T. jedoch war der weltweit der am zweithäufigsten besuchte Film aller Zeiten. Ein guter Grund also, den Streifen in einer neuen Version zu veröffentlichen. TAGE-net war bei der österreichischen Erstvorführung am Sonntagmorgen natürlich für Sie im Hollywood Megaplexx im Gasometer vor Ort. Nach der Vorführung des Films mit Gratis-Popcorn und Getränken gab es noch ein Buffet, an dem wir auch an sechs Aufstellern von Nintendo das GBA-Spiel zum Film von Ubi Soft kurz anspielen konnten. In diesem Spiel steuert man je nach Mission verschiedene Charaktere aus dem Film. In den ersten zwei Missionen, die wir spielten, war das jeweils die namengebende Hauptfigur. Zu Beginn wird man vom Raumschiff mitten im Wald abgesetzt und soll, wie es sich für einen Forscher nun einmal gehört, die Pflanzenwelt studieren und einige Exemplare zur Untersuchung mitnehmen. Glücklich, diese erste Mission überstanden zu haben, kehren wir zum Raumschiff zurück, doch dieses ist nicht mehr da. Unsere außerirdischen Kollegen wurden von den Menschen überrascht und waren gezwungen zu fliehen. Also sind wir auf uns allein gestellt und müssen von nun an einen Weg aus dem Wald und ein passendes Versteck finden. Ganz nebenbei sollen wir auch noch den zahlreichen NASA-Agenten ausweichen, die unserer habhaft werden wollen. Technisch kann ich zu dem Spiel bisher nicht viel sagen - die Spieldauer war dafür leider zu kurz. Die Grafik wirkt jedoch gut, die Musik scheint der aus dem Film nachempfunden zu sein. Den Original-Score schrieb seinerzeit Soundtrack-Altmeister John Williams, der auch schon für unzählige andere erfolgreiche Streifen, von "Star Wars" über "Kevin allein zu Haus" bis hin zu "Der Soldat James Ryan" verantwortlich zeichnete. Aus "E.T." ist vor allem das "Flying-Theme" weltberühmt geworden. Die Story des Spiels scheint sich weitgehend an die Film-Geschichte zu halten. Alles in allem dürfte die Umsetzung recht zufriedenstellend geworden sein. Sobald wir das Spiel im Test ausführlich auf die Probe gestellt haben, können wir Ihnen genaueres zu diesem Titel verraten. übrigens wird es diesen Titel auch für GBC, PSone und PC CD-ROM geben. Zusammenfassend sei gesagt, dass sich der Besuch des Films "E.T. - Der Außerirdische" in der neuen Version auch lohnt, wenn man die alte Version schon mehrmals gesehen hat. Auch nach mehrmaligem Sehen hat der Film nichts von seinem Charme eingebüsst. Solche "Remastered Versions" würden wir uns öfter wünschen |