Mary & Max. Oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?
Mary Daisy Dinkle ist acht Jahre alt und lebt in einem tristen australischen Vorort. Sie hat, außer einem zerrupften Hahn, keinen Freund und ihre Mutter ist dem Alkohol verfallen. Außerdem hat sie so viele Fragen und niemanden der sie ihr beantworten kann. Also beschließt sie, einfach irgendjemandem aus dem Telefonbuch einen Brief zu schreiben. Schließlich hat man das früher auch so gemacht. Es trifft einen gewissen Max Horowitz, der in New York wohnt, am Asperger-Syndrom leidet und Schokolade für ein Grundnahrungsmittel hält. Die Interaktion mit der Umwelt fällt ihm demnach ziemlich schwer. Die beiden fangen an sich ständig Briefe zu schreiben und tauschen dabei Lebensweisheiten, oder zumindest was sie glauben das Lebensweisheiten sind, aus und helfen einander. Adam Elliot ist australischer Filmemacher und kann auch einen Oscar schon sein Eigen nennen. Er beschreibt jene, die nicht zu den klassischen Aufsteigern gehören, sondern interessiert sich mehr für jene die am Rande der Leistungsgesellschaft leben.
GamingXP spricht:
Ein grotesker aber auch herzhafter Briefwechsel zwischen einem älteren Herrn mit Autismus und einer heranwachsenden, liebevoll inszeniert mit aufwändigen Plastillin-Figuren in Stop-Motion Technik.