19.07.2010 – Kinect-Event in Wien!
Erster EindruckSie stellen sich vor die große Kamera, und schon geht es los. Es gibt keine Eingabegeräte, sondern Sie selbst sind der Kapitän auf Ihrer ganz persönlichen Kinect-Reise! Indem Sie mit Ihrer rechten Hand nach vorne greifen, erkennt die Kamera ziemlich genau, was Sie vorhaben und lässt Sie in das Spielgeschehen einsteigen. Natürlicher geht es nicht, es klingt fast so, als ob man in das Game seiner Wahl so richtig eintauchen könnte. Wie bestätigt sich dieser Eindruck beim Spielen? Wir werden sehen!Schweißtreibend, aber lustigLos ging es mit einer kleinen Präsentation von „Kinect Adventures“, bei dem es gilt, verschiedene Aufgaben mit vollstem Körpereinsatz zu lösen. Sei es ein Schlauchboot, das Sie zu gewissen Punkten lenken sollen oder eine Lore, auf der Sie verschiedensten Hindernissen ausweichen (durch Ducken, Springen oder Beiseitetreten): Es benötigt so gut wie keine Erklärung und ist von jedermann spielbar. Im Test fiel jedoch auf, dass es eine merkbare Verzögerung zwischen Bewegung und Reaktion im Spiel gibt: So ist es beispielsweise unmöglich, noch kurz – wie im echten Leben auch – im letzten Moment den Kopf einzuziehen, um dem Hindernis zu entgehen: Eine gefühlte halbe Sekunde vorher möchte die Kamera eine Aktion sehen, ansonsten schädelt Ihr Protagonist schonungslos gegen den Ast/die Wand/das Hindernis am Bildschirm.Das zuckersüße „Kinectimals“ lässt Sie HerrIn eines kleines Tierchens werden, und als besonderes Gimmick hat sich Microsoft Folgendes einfallen lassen: Mittels im Handel erhältlichen Plüschtieren mit einem Extra-Code können Sie ebenselbe dank eines „Scan Stone“ genannten Modus im Spiel zum Leben erwecken! Für die Kinder ein großer Spaß, und das Herbeirufen von Tieren, denen man zuvor einen Namen gegeben hat, sowie das Beibringen von Tricks funktioniert ganz gut und zaubert ein Lächeln auf jedes Gesicht. Während „Kinect Sports“ ganz unkreativ Sie zum Hürdenlauf verdonnert und Sie am Stand spurten müssen, kann es aber auch in die feinfühlige Richtung gehen und Sie beim Bowling so richtig fordern. Das bringt uns zum folgenden Ergebnis: Das Lächeln geht wie von selbst und Kinect macht trotz aller Bedenken Spaß. Sehen Sie es hier! Kinect Hands-on |