16.07.2010 – PlayStation Move-Event
Sony Computer Entertainment lud heute zum großen Move-Presse-Event ein, und zum ersten Mal in Österreich gab es die intuitive Bewegungssteuerung von Sony live auszuprobieren. Was unsere Eindrücke sind, lesen Sie in unserem Report!Erster EindruckNatürlich beschäftigten wir uns von Anfang an mit der Frage, ob Move das schafft, was von einigen gehofft, anderen befürchtet und wiederum vielen verneint wird: Kann die Bewegungssteuerung den Klischee-Gamer von der Couch holen und ins Geschehen stürzen? Der Move-Controller selbst macht einen ergonomischen Eindruck, die Tasten sind sinnvoll gesetzt und auch das Gewicht ist angenehm - das Gerät wird weder auf Dauer zu schwer, noch haben Sie das Gefühl, etwas Billiges in der Hand zu halten.Der leuchtende Farbkopf des Controllers ist nichts anderes als eine LED-Leuchte, die von einem Gummiball geschützt wird, und dieser hält großer Belastung stand. Wir ließen uns sagen, dass Babyspielzeug aus dem selben Material gefertigt wird: Sie dürfen also dagegen schlagen, es quetschen oder daran kauen, ganz, wie es Ihnen beliebt - an die LED kommen Sie so schnell nicht, und unabsichtlich scheint dies ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Das Navigationsgerät (ähnlich dem Nunchuk bei der Wii) fand heute keine Verwendung, dürfte aber ähnlich gut in der Hand liegen wie der Hauptcontroller. Ohne großes Federlesen ging es an den Praxistest, und wir sagen Ihnen, wie Sonys PlayStation Move im ersten Test abschneidet. Wii-Killer?Auch, wenn man seitens Sony beteuert, dass man sowohl Gelegenheits- als auch Vielspieler ansprechen will, so fielen uns schon in den ersten Minuten die hoch gesteckten Ziele auf. Die Bewegungssteuerung, aufgepeppt mit Beschleunigungssensoren und Gyroskop, reagiert hochsensitiv und atemberaubend schnell. Darüber hinaus müssen Sie nicht ständig auf den Bildschirm zeigen wie bei etwaigen Konkurrenzprodukten, sondern können wirklich den Controller halten, wie Sie wollen. Beim Tischtennis-Game aus dem Sortiment der "Sports Champions" wurde diese Liebe zum Detail äußerst schnell klar: Die kleinste Drehung des Handgelenks bewirkt, dass der Protagonist im Spiel den Schläger steiler oder offener stellt, und in Verbindung mit der Power der PlayStation 3 stellt das Game jedes bis dato veröffentlichte Tischtennis-Spiel locker in den Schatten. Vor allem Geübtere haben sofort Spaß daran, mit gefinkelten Spins die Computer-Gegner oder auch schon mal einen Mitspieler zur Verzweiflung zu bringen! Auch die Frisbee-Variante, bei der Sie nach Golfregeln zu einem Ziel werfen müssen und schon mal einen Double Bogey in Kauf nehmen können, hat uns nach den ersten drei Würfen vollends überzeugt. Aber zunächst einmal genug des Textes, sehen Sie hier, was die ersten Eindrücke von den Spielern waren! |