12.06.2010 – "StarCraft II": Special Report
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Auch Rüffel bezüglich der Grafik sieht Blizzard gelassen, schließlich lautet ein Firmen-Grundsatz, dass ein Spiel auf so vielen verschiedenen Rechnern wie möglich laufen soll. Diese Taktik hat sich nicht nur beim ersten „StarCraft“ bewährt, auch das hauseigene „World of Warcraft“ – das mit Abstand beliebteste Multiplayer-Onlinespiel der Welt – wurde so umgesetzt. Dass trotz nicht ganz aktueller Grafik der Schauwert bei „StarCraft II“ nicht zu kurz kommt, dafür sollen neben den Videos knallige Effekte, zahlreiche Details und das stimmige Design sorgen. Mit Spannung erwartet werden neben dem eigentlichen Spiel sowohl der Editor als auch die komplett umgestaltete Online-Plattform Battle.net. Der Editor soll umfangreicher sein als je zuvor, nicht nur neue Maps können erstellt werden – vom eigenen Rollenspiel bis zu Shootern ist laut Blizzard alles möglich. Am neuen Battle.net wird derzeit noch heftig gebastelt, schließlich wird die Plattform nicht nur „StarCraft II“-, sondern auch „WoW“- und sonstige Blizzard-Spieler vereinen, die dann quer über die Spielegrenzen per Chat miteinander kommunizieren und sich verbinden können sollen. Wütende Proteste hat die diesbezügliche Entscheidung des Entwicklers nach sich gezogen, keinen eigenen LAN-Modus mehr ins Spiel zu integrieren. Wer „StarCraft II“ im Mehrspieler-Modus anwerfen möchte, muss zumindest bei Spielstart online sein und sich mit eigenem Battle.net-Zugang anmelden. Partien gegen unbekannte Gegner im Internet sollen dafür angenehmer werden, schließlich sind gerüchtehalber sogar „StarCraft“-Entwickler bereits von 15-jährigen Koreanern bei Online-Partien blitzschnell vernichtet worden. Nun werden Spieler nach einigen Testmatches in Ligen eingeteilt, die ihrem Können entsprechen – frustfreies Zocken soll so garantiert werden. Natürlich möchte Blizzard mit dem Battle.net-Zwang nicht nur Raubkopien erschweren, es soll endlich als soziale Plattform etabliert werden. Millionen Spieler bieten schließlich eine Menge Potenzial – denkbar wäre zum Beispiel der Einstieg in das blühende Geschäft der Spieledownloads. ZusammenfassungVor dieser Zukunftsmusik steht allerdings die Beta-Phase von „StarCraft II“, auf die im Sommer die Veröffentlichung des zurzeit wohl meisterwarteten Spiels weltweit folgt. Dann gilt es aufs Neue, einem weiteren Blizzard-Grundsatz zu folgen: Ein Spiel muss leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern sein.Holen Sie sich die brandaktuelle Eindrücke und News von der österreichischen Community-Seite www.starcraft2.at! Und werden Sie ein Teil davon. |