08.06.2010 – Das iPhone 4 stellt sich vor
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Gestern wurde das iPhone 4 vorgestellt, und es wird gar nicht anders können, als den Smartphone-Markt ein weiteres Mal gehörig umzukrempeln. Warum das so ist und was die Keynote trotz der angeblich verloren gegangenen Prototypen sonst noch zu bieten hatte, lesen Sie in unserem Report! Starten möchten wir unseren Report mit dem offiziellen Video zum neuen iPhone 4. Die Antwort gibt Steve Jobs selbst. Über 5.200 Besucher aus 57 Ländern haben dafür gesorgt, dass die Conference binnen acht Tagen ausverkauft war! Gleich zu Beginn wurde darum gebeten, dass alle Telefone und PDAs abgeschaltet werden. Das dürfte die zahlreichen Live-Blogger jedoch nicht daran gehindert haben, im Halbminutentakt ihre Neuigkeiten der wartenden Masse mitzuteilen. Alles beginnt mit dem iPad. Das iPad und der App StoreDurchschnittlich alle drei Sekunden wurde eines verkauft, und da es nun in zehn Ländern erhältlich ist, sind die nächsten Millionenmarken nur eine Frage der Zeit. Mittlerweile sind es über zwei Mio. Geräte, die über den Ladentisch gegangen sind, und bis Ende Juli sollen es ganze 19 Länder sein, die das iPad erhalten! Kleine Zahlenspielereien hier und da, so gibt es zur Zeit 8500 Applikationen, die nativ auf iPad laufen, und im Schnitt wurden pro iPad 17 Apps geladen. Eine großartige Zahl, findet Jobs, und geht gleich weiter zu iBooks.iBooks ist ein virtueller Buchladen, in dem Sie Ihre eBooks aufbewahren, lesen und auch kaufen können. Bis heute wurden über 5 Millionen Bücher gekauft, und der Schnitt von knapp drei Büchern pro iPad kann sich sehen lassen. Sie können in den Büchern farbig markieren, Notizen hinzufügen und Lesezeichen setzen, mit der neuen Erweiterung können Sie auch PDF-Dateien lesen. All dies läuft über den iBooks-Store, der das Pendant zum App Store für iPhone und iPod touch darstellt. Nächstes Thema: Der App Store. Steve Jobs stellt klar, dass HTML5 der zukünftig eingeschlagene Weg von Apple sein wird, und geht auch auf die Gerüchteküche ein, die dem Apfelkonzern bereits Zensur vorwirft. Wieder Zahlenjongliererei, 95 % aller Apps werden binnen einer Woche bestätigt und „durchgelassen“, doch was passiert mit dem Rest? Sie werden dem Entwickler zurückgeworfen, und Steve nennt die drei Hauptgründe dafür. Es ist erstens möglich, dass die App nicht das tut, wofür sie beworben wird, zurück zum Developer. Zweitens kann es sein, dass die Applikation private APIs benutzt, und wenn das OS gewechselt wird und die API nicht mehr funktioniert, tut auch das Programm nichts. Zurück zum Anfang. Grund drei ist so simpel wie einleuchtend: Abstürze. Es geht weiter mit eBay, der Netflix-App, „Zynga“, „Guitar Hero“ und dem Fakt, dass der App Store sehr gut funktioniert. Über eine Milliarde US-Dollar ging so schon an die Entwickler, und natürlich war das Publikum erheitert! Doch dann wird es ernst. „iPhone 4“. |