18.11.2009 – "Osmos" - Das Interview
Wir hatten die Chance einen der Hauptverantwortlichen des Indie-Hits „Osmos“ (wir berichteten) zu interviewen und etwas tiefer in die Materie bzw. Antimaterie des Spieles, sowie des Entwicklerstudios Hemisphere Games einzutauchen. Hier also das exklusive Interview mit Andy Nealen. ![]() Andy Nealen:Hallo, freut mich dass es gefällt, so soll es ja auch sein. Hat uns gute drei Jahre gekostet, war aber meist ein Hobbyprojekt. Das hat sich jetzt in den letzten Monaten eben geändert. Insgesamt haben wir ca. zwei Mannjahre in das Projekt gesteckt.GXP:Man merkt sofort, ihr liebt euer Hobby.AN:Hat schon viel zu lange gedauert, bis wir das endlich mal gestartet haben. Wir kennen uns alle schon seit 2001 (!)GXP:Ok. Und wie seid ihr dann auf Idee gekommen? Das Setting ist ja nicht unbedingt etwas Alltägliches.AN:Das ist überwiegend Eddy Boxerman zu verdanken, der die Grundidee Ende 2006 geliefert hat und seither das Projekt federführend leitet. Ist ja im Prinzip ein "fressen und gefressen werden"-Spiel, das eben durch die neuartige Fortbewegungsmechanik etwas frischen Wind bekommt.Wir nennen das „minimalistisches Game Design“ und haben ganz bewusst versucht, die Ressource (= Spieler Größe) mit der Fortbewegung zu verbinden. GXP:Stimmt, das Prinzip ist einfach, aber wird mit steigendem Level mehr als fordernd und genau diese Verbindung mit der Fortbewegung macht es immer wieder spannend.AN:Alles Weitere hat sich dann aus der zugrunde liegenden Physik und der Spielmechanik recht natürlich ergeben. |
