05.08.2009 – STALKER - Shadow of Chernobyl - Todeszone
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Chernobyl: Der Name einer ukrainischen Ortschaft, die zum Symbol für atomare Katastrophen wurde. Am 26. April 1986 ereignete sich im hiesigen Atomkraftwerk ein Unfall, der als die zweitschlimmste nukleare Havarie in die Geschichte eingehen sollte. Über 370.000 Menschen wurden damals aus dem unmittelbaren Umfeld des Reaktors evakuiert, so entstand eine ca. 4.300 km2 große Zone, die vom ukrainischen Militär bewacht wurde. ![]() Auch wenn die Auswirkungen dieses Unfalls verheerend waren und künftige Generationen immer noch mit den Spätfolgen der Radioaktivität zu kämpfen haben werden, gibt es einige wenige positive Aspekte des Vorfalls. So wurde durch die Katastrophe ein Gebiet geschaffen, das die Fantasie der Mitarbeiter des Publishers GSC Gameworld in höchstem Maße anregte und die Basis für den Titel „Stalker: Shadow of Chernobyl“ darstellte, das im Jahre 2007 erschienen ist. GamingXP hat für Sie abseits der virtuellen Unterhaltung die begleitende Romanreihe, die im Panini-Verlag publiziert wird, genauestens unter die Lupe genommen. Im ersten Buch der „Stalker: Shadow of Chernobyl“-Reihe, das den Namen Todeszone trägt, wird einem Fan der Computerspiele sogleich das Herz aufgehen. Natürlich spielt die Handlung in der Ukraine, rund um die vom Militär abgesperrte Zone von Chernobyl. Ein Gebiet, in dem es immer wieder zu seltsamen Vorfällen kommt, Gerüchte von Mutantenwesen und Anomalien, die sich in der Zone finden lassen, machen die Runde und immer wieder verschwinden auch Menschen, die dem lautlosen Ruf, in die Zone zu kommen, folgen. Darüber hinaus hört man von verbotenen Experimenten, die im Bereich des Atomkraftwerkes durchgeführt werden. Die Tatsache, das die Zone, wenn auch nicht lückenlos, vom Militär abgeriegelt wird, verstärkt den Eindruck, dass sich innerhalb des verstrahlten Gebietes seltsamer Ereignisse zutragen. Trotz dieser totgeschwiegenen Vorgänge werden Touristenführungen in die Todeszone angeboten. David Rothe, ein sechzehnjähriger deutscher Junge nimmt gemeinsam mit seinen Eltern an einer solchen Führung teil. Doch was als Touristenattraktion beginnt, wandelt sich schnell in einen Alptraum. Plötzlich trifft eine spontan auftretende Anomalie den Touristenbus und lässt diesen verschwinden. Zurück bleiben lediglich eine Stoßstange und … David Rothe. |
