25.05.2009 – "inFamous" - Presse-Event München
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Am Mittwoch, dem 20. Mai 2009, war es soweit: Eine auserwählte Gruppe österreichischer Journalisten wurde von Sony Computer Entertainment Austria per Flugzeug nach München gebracht, um zusammen mit den Entwicklern von Sucker Punch ("Sly Racoon"-Reihe auf der PS2 - insgesamt 6 ½ Jahre lang) den Release des ersten PS3-Titels des Studios, "inFamous", zu feiern. In der Müllerstraße 42 konnten wir in dem Lokal "Die Bank" nicht nur ein sehr gutes Buffet rund um Burger, Hot Dogs und Schnitzel genießen, sondern auch den Ausführungen von Bruce Oberg, Co-Gründer und Programming Lead von Sucker Punch, sowie Ken Schram, Marketing und Community Director des Studios, lauschen. Wer die aktuelle Ausgabe von GamingXP, dem SpieleMagazin, bereits durchgeblättert hat (hier auch online möglich), ist bereits auf "inFamous" aufmerksam geworden: Sie steuern in dem Spiel Cole, einen Botengänger, der durch eine wahrlich riesige Explosion elektrische, wirklich schön anzusehende Superkräfte erhält, die er von nun an für gute oder böse Zwecke einsetzen kann. Nach 3 ½ Jahren Entwicklungszeit ist dem Team rund um Bruce Oberg ein Titel gelungen, der wahrhaftes Open World-Feeling bieten soll und dennoch den Comic-Look in einem realistischen Maße integriert hat, sodass auch Fans von Comic-Helden leicht von Cole in den Bann gezogen werden. Die Event-Location zierten drei Spiel-Stationen im Interview verrät uns dann der Erfinder des Spiels auch, dass es eine große Herausforderung war, einen ganz neuen Charakter mit neuem Hintergrund und eigener Story zu erschaffen - aber genau hier lag auch die Motivation. Technisch war natürlich auch die neue PS3 eine große Umstellung von einer PS2-Entwicklungsumgebung - man wollte einen neuen Milestone setzen, ein Spiel erschaffen, das auch länger noch im Gedächtnis bleiben würde. Als Superhelden-Fans wollte Sucker Punch ein erwachsenes Spiel erschaffen: "Was wäre, wenn Du, als normaler Mensch, plötzlich Superkräfte hättest? Wie würdest Du reagieren?", fragt mich Bruce Oberg. Interessante Frage ... Nach einem Jahr Engine-Entwicklung wurde noch mehr als zwei Jahre am Spiel selbst gebastelt. Auf die Frage, ob Cole auch in Filmen oder Büchern vorkommen könnte, meint Bruce ausweichend: "Cole ist ein cooler Typ, aber er ist vor allem ein typischer Videospiel-Charakter." Natürlich ist es schwer, in einem Film die mögliche Verwandlung in einen guten oder bösen Charakter zu zeigen. Man wird sehen ... Ein fast schon künstlerisch angehauchter Schauplatz Natürlich habe man sich viele Anleihen von anderen Spielen genommen, man spiele ja viele Games, so Oberg weiter - aber man würde nichts kopieren. Besonders das freie Herumklettern an Gebäuden sei ganz neu (ein Team von zwei Mann arbeitete alleine an diesem Stadt-"Dschungel")- man braucht alleine 15-20 Minuten von einem Ende der Stadt zum anderen. Die ganze Stadt soll fühlbar, spürbar und erlebbar sein. |