Hardware
Razer Vergleich - Diamondback 3G vs DeathAdder

Der Diamentrücken
Schon alleine die Verpackung der Razer Diamondback 3G zieht in gewohnter Manier alle Register. Das edle schwarze Design, der geprägte silberne Schriftzug des Produktnamens und der praktische Klettverschluss des Klappdeckels beeindrucken schon sehr, noch bevor man den eigentlichen "Schauraum" betritt. Diese Merkmale lassen eindeutig auf ein High End-Produkt schließen. Und das ist diese Maus auch, die offiziell als Weiterentwicklung der "normalen" Diamondback gehandelt wird. Nicht nur von außen, sondern auch von innen.

Hard Facts
Die Diamondback erfreut sich der dritten Generation von Infrarotsensoren und besitzt sieben programmierbare Hyperresponse-Knöpfe. Im Vergleich zu handelsüblichen Mäusen, die 400-800 DPI, einen optischen Sensor, 3-5 Standardplastikknöpfe, 8-bit Datenübertragung, Standardplastikfüße und einmal installierte Driver aufweisen, zeichnet sich das Gerät aus dem Hause Razer durch folgende Features aus:
1800 DPI (die normale Diamondback hat nur 1600 DPI)
3G Infrarotsensor
7 unabhängig programmierbare Knöpfe
16-bit Datenübertragung
Teflon-Füße
Always-on-Modus
Beidhändig nutzbar
On-the-fly-Sensitivity-Anpassung über die mitgelieferte Software
125 g schwer
erhältlich in: Frost Blue, Earth Green, Flame Red
Preis (ca.): 50 Euro
Die Software, auf die Razer besonderen Wert legt, ist leicht bedienbar und bietet auch bei der Diamondback extremen Komfort für verschiedene Spiele durch konfigurierbare Buttons. Profile lassen sich zwar laden - aber müssen für Spiele einzeln eingestellt werden (vorgefertige Einstellungen finden sich im Internet kaum und von offizieller Seite gar nicht, was aber Profi-Spieler nicht stört, sondern vielmehr motiviert, die eigenen Kombos einzuprogrammieren).



Der Hinzufüger des Todes
Genau die Diamondback 3G kommt auch die DeathAdder in einem schönen grün-schwarzen Karton zum potenziellen Hardcore-Spieler. Die Unterschiede liegen im Detail: Das Logo kann entweder dunkel bleiben oder sich dauernd von Blau nach Schwarz ändern (heller und dunkel werdend) - auch das Licht hinter dem Scroll-Wheel lässt sich bequem ausschalten.

Hard Facts
In der Software lassen sich die Sensitivitäten leicht einstellen (neben einer Haupt-Einstellungen findet man auch Einstellungen für Fenster oder die Beschleunigung) - natürlich lassen sich auch wieder Doppelklick-Geschwindigkeit und Scroll-Speed einstellen und testen. Alle fünf Knöpfe können individuell eingestellt werden (die Maus ist leider für Rechtshänder ausgelegt). Praktisch: Die Polling-Rate kann in drei Stufen (125 Hz, 500 Hz und 1000 Hz) und die DPI-Abtastung ebenso dreistufig (450 DPI, 900 DPI oder 1800 DPI) eingestellt werden - alles on-the-fly, also ohne Herunterfahren des PCs oder Abstecken der Maus. Auch ein Firmware-Upgrade sowie ein Upgrade der Software sind ohne Probleme möglich, wie wir getestet haben - wichtig ist nur, zuerst die Firmware aufzuspielen und dann die Software zu installieren, da es sonst zu Problemen kommen kann.
1800 DPI
3G Infrarotsensor
5 unabhängig programmierbare Knöpfe
Rechtshändig
Leise Teflon-Füße
Always-on-Modus
Sehr große Buttons, damit man nicht abrutschen kann
16-bit Datenübertragung
On-the-fly-Sensitivity-Anpassung über die mitgelieferte Software
133 g schwer
erhältlich in: Nova Blue
Preis (ca.): 60 Euro





Zusammenfassung
Beide Mäuse in unserem Vergleichstest sind recht ähnlich - sie haben beide vergoldete USB-Anschlüsse, rechte lange (1,5 m) Kabel und bieten mehr als 6400 Frames pro Sekunde in der Abtastung. Der Preisunterschied ist zu vernachlässigen, doch kann man am besten die beiden Mäuse nach Kategorien aufteilen: Die DeathAdder ist aufgrund des Designs (größere Buttons) eher für Shooter-Spezialisten zu empfehlen, während sich die Diamondback 3G mit mehr Knöpfen vor allem als Allrounder (auch zum Arbeiten) und für Strategiespiele eignet. Generell ist die DeathAdder somit eher die Spielermaus als die Diamondback 3G, die man auch im Alltag gu einsetzen kann.
Insgesamt hat Razer wieder einmal bewiesen, dass sie die Mausspezialisten für alle Fälle sind und einen richtigen Kult um jedes Mausmodell gemacht haben (eigenes Design, markige Sprüche und starkes Branding). Wir sind auf die nächsten Testmäuse gespannt - auch Mäuse anderer Hersteller müssen sich nun dem Vergleich mit dem Mausspezialisten rund um den Robert "Razerguy" Krakoff stellen! Razer hat sich eindrucksvoll als Premium-Marke für PC-Peripherie positioniert (LAN-Sponsorings, Kult etc.) - gut gemacht!
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