10.12.2003 – Pressereise Hamburg 2003
Abfahrt und AnkunftAls wir am Mittwoch, den 6.12 um 21 Uhr nach Hamburg aufgebrochen waren, ahnten wir noch nichts von dem, was uns alles erwarten würde. Die Bahnfahrt verlief anstrengend aber bis auf die Tatsache, dass es keinen Speisewagen gab, optimal. Am nächsten Tag um 7 Uhr kamen wir in Hamburg an und durften feststellen, dass es dort noch immer Nacht war.Also auf zu einem Kaffeehaus. Dachten wir zumindest. Denn anders als in Good Old Vienna gab es einfach kein wirkliches. Nicht, dass wir nicht gesucht hätten - das zeigt auch die Tatsache, dass wir nach einer halben Stunde zumindest einen Coffeeshop gefunden haben. In HamburgEin wenig zum Saturn, um zu schauen was es alles gibt. Dort auch eher eine überraschung. Es gibt Sie doch - die "ab 18" Versionen verschiedenster Spiele. Diese sind zwar in einer Roten Sicherheitshülle, aber ohne weiteres ausgestellt.Nachdem wir das Studio von "Master Creation" gesucht und gefunden hatten, war der Tag schon gerettet. Denn wir wurden herzlichst empfangen und bekamen endlich den gewünschten - besseren Kaffee. Zum Bericht über unseren Besuch bei den Entwicklern von "Restricted Area" können Sie natürlich auch einen eigenen Report lesen. Gestärkt von einem guten chinesischen Essen ging es in Richtung Event. Der Weg dorthin führte dann auch über bekannte Brücken (Kennedybrücke) und Plätze (Stephansplatz) über viele Straßen bis hin zu einer großen Kirche. Harry Potter Quidditch WM - Nationale MeisterschaftenEndlich waren wir bei der EA Party. Unsere Karten wurden natürlich kontrolliert und die Namen auf der Teilnehmerliste gesucht. Dann kam der obligatorische "EA" Stempel den wir bis am nächsten Tag nicht wieder abbekamen. In der Kirche, welche sehr gut umgestaltet wurde ging dann das große Warten los.Versorgt wurden wir hierbei von einigen kleinen Snacks, einem warmen Himbeersaft und Cola sowie Kaffee. Als es um ca. 1900 endlich mit der Präsentation losging hatten wir uns bereits auf die Bänke gesetzt. Hier wurden alle Details der Entwicklung sowie des Spiels an sich bekannt gegeben, sowie die Tatsache, dass ganze 70 Leute daran mitgearbeitet haben. Dann war das Viertelfinale angesagt. Hierbei taten sich bereits einige Publikumslieblinge hervor. Im Gesamtfeld befanden sich sechs Burschen und zwei Mädels im Alter von 10 bis 14 Jahren. Natürlich waren manche Duelle spannender als andere, doch besonders das Halbfinale, wo sich "Margarita" durchsetzte war das Beste und meistbejubelte Match. Ganze 12 Minuten dauerte es, bis der Schnatz in einem knappen Duell gefangen wurde. Dann auf ins Finale. Auch dieses war sehr ausgeglichen, im Endeffekt setzte sich "Daniel" mit einer geringeren "Schnatzleiste" durch und durfte über den Gewinn der Meisterschaft jubeln. Sämtliche Teilnehmer wurden danach reichlich beschenkt. Ein Gamecube, ein Mal "Harry Potter Quidditch WM" sowie einem "Goldenen Schnatz" auf einem Podest. Doch der Gewinner durfte noch mehr jubeln. Nicht nur dass er zum Finale nach London fährt, er wird auch noch auf einer Sammlerkarte des Spiels "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" verewigt. Der AbschlussNach dem Finale konnten wir noch mit ein paar Leuten sprechen um dann aufzubrechen. Doch wohin ? Wirklich gute Lokale fanden wir kaum, die Hotels waren mit mindestens 85 Euro/Nacht/Person für unsere Verhältnisse zu teuer, also begaben wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Lokalität.Diese war recht bald gefunden: Ein Internetcafe. Dort befanden wir uns auch bis ca. 4:30 Uhr früh. Nachdem die U-Bahnen wieder fuhren stärkten wir uns kurzzeitig an einem Burger und warteten nur noch auf die Abfahrt. Endlich im Zug, welcher um 8:10 abfuhr durften wir uns von einem anstrengenden Tag entspannen. Die Bahnfahrt war sehr angenehm und der Zug nach österreichischen Standards ein absolutes Luxusobjekt. Manche Sitze hatten sogar Fernseher auf der Rückseite, jeder Stuhl eine Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer um Radio zu empfangen und so weiter. Ein wenig Schlaf war uns auch noch vergönnt und endlich sind wir in Wien ausgestiegen. ZusammenfassungGenerell war das Treffen mit "Master Creation" das eindeutige Highlight des Tages. Die Meisterschaften im Quidditch waren ebenso recht nett. Auch Hamburg ist eine wirklich schöne Stadt, die aber einige Seltsamkeiten wie Ampeln mit zwei roten Männchen besitzt.Wir haben die anstrengende Fahrt jedenfalls nicht bereut und sind gespannt was uns die Zukunft noch so alles bescheren wird. Vielleicht sind dann ja auch noch andere österreichische Gruppen dabei, denn bei den " Harry Potter Quidditch WM - Nationale Meisterschaften" waren wir die einzigen die sich in Hamburg befanden. |