Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes feiert derzeit in Buchform, als TV-Serie und im Kino ein erfolgreiches Revival. Mit „Detective K – Im Auftrag des Königs“ gibt es nun auch ein fernöstliches Pendant zum Genie aus der Baker Street.
Im 18. Jahrhundert regiert König Jeong-jo bereits im sechzehnten Jahr, als in der Hauptstadt des Landes Joseon eine Reihe von blutigen Morden verübt wird. Der König vermutet, dass hinter diesen rätselhaften Morden eine Verschwörung hoher Beamter steckt, um einen weitreichenden Fall von Unterschlagung zu vertuschen. Er beauftragt den berühmten Detektiv K, um herauszufinden, wer dahinter steckt. Doch sofort wird K von Killern gejagt und muss um sein Leben kämpfen. Mit Hilfe des gewieften Hundeverkäufers Seo Phil kommt er der Lösung aber immer näher und muss erkennen, dass er bisher nur an der Oberfläche gekratzt hat und nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint …
Bild und Sound
Weniger an den bildgewaltigen Filmen aus Fernost, wie „Hero“ oder „Tiger & Dragon“ orientiert, hält sich „Detective K – Im Auftrag des Königs“ eher an humorvollere Vorlagen à la Jackie Chan. In klassischer B-Movie-Qualität zeigt der Film stimmige Settings, verzichtet aber auf epische Landschaftsaufnahmen. Der musikalische Hintergrund versucht die witzigen Szenarien durch gelungene Arrangements zu untermalen – und in den meisten Fällen gelingt dies auch.
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