07.02. – "Angel Beats!" Vol. 1 im DVD-Test & Gewinnspiel!
Sterben ist Sch... – unter diesem Motto kämpfen Schüler in einer Welt zwischen Leben und Tod gegen die Auslöschung, Girlband inklusive. Lohnt sich dieser skurril klingende Kampf? Das erfahren Sie in unserem Review.![]() Facts
StoryDer Junge Otonashi erwacht eines Tages auf dem Gelände einer ihm unbekannten Schule, ohne Erinnerung an sein bisheriges Leben. Dafür sieht er sich gleich einem Mädchen namens Yuri gegenüber, das ihn gleich für die Sterben-ist-schrecklich-Front – aktueller Arbeitstitel einer ständig den Namen wechselnden Gruppierung – rekrutieren will. Ach ja, und ein Gewehr hat sie auch noch in Händen und zielt damit auf ein weißhaariges Mädchen, die Schulsprecherin, die Yuri nur als den Engel bezeichnet. Denn die ist nach Ansicht von Yuri eine Dienerin Gottes, der wohl dafür verantwortlich ist, dass die Schüler in einer Welt zwischen Leben und Tod stecken. Doch wer dem Engel gehorcht, verschwindet, so die Rebellenführerin.Zuerst kann Otonashi das nicht glauben und will den Engel zum Thema befragen. Die ersticht in einfach mal, was furchtbar unangenehm ist – aber bald geht’s Otonashi wieder besser. Er schließt sich erst mal Yuris Untergrundgruppe an, ein chaotischer Haufen, der sich mit absurden Aktionen gegen die Situation auflehnt. Ein wichtiger Teil vieler Aktionen ist dabei die Mädchenband Girls Dead Monster, die mit ihrer Musik die gewöhnlichen Schüler und die Lehrer – Yuri bezeichnet sie als NSCs, da sie offenbar nur gekonnte Konstrukte sind, die nie ein echtes Leben hatten –, aber auch den Engel, ablenken. Die auf der ersten DVD gesammelten ersten fünf Folgen führen in die skurrile Welt der Serie ein und werfen dabei zunächst vor allem Fragen auf – für Otonashi und den Seher. Was ist der eigentliche Zweck dieser Welt? Kann es sein, dass jedes Mitglied von Yuris Truppe irgend etwas aus dem echten Leben bereut? Warum verschwindet die ursprüngliche Leadsängerin von Girls Dead Monster, nachdem sie statt auffälliger Musik eine Ballade aus tiefstem Herzen spielt? Ist das weißhaarige Mädchen wirklich eine Dienerin Gottes? Und bringt es etwas, sie wie von Yuri geplant dem Amt der Schulsprecherin vertreiben zu wollen? Die Schüler aus Yuris Truppe wirken dabei teils zwar eher eindimensional, genau das aber oft mit irgendwie charmantem Witz – der kopftuchtragende, nur englischen Schwachsinn herausposaunende TK oder Shiina, die nicht viel von sich gibt außer, dass wieder mal eine Aktion Schwachsinn ist. Viel mehr ist bei der Menge an Figuren in so kurzer Zeit auch kaum drin, ein gelungener Ansatz also. Welchen Eindruck die DVD technisch macht und das Fazit gibt’s auf der nächsten Seite. |
