31.01. – "Dead Space: Aftermath" im DVD-/Blu-ray Test!
Abgetrennte Gliedmaßen, Blut, Schrecken und vieles mehr ... das war „Dead Space: Downfall“. Mehr als drei Jahre mussten die Fans des blutigen Animationsfilms auf eine Fortsetzung warten. Diese ist hierzulande seit 27. Januar 2012 erhältlich und trägt den Beinamen „Aftermath“. Der Film schlägt auf typisch grausame Art die Brücke zwischen den beiden Videospielen „Dead Space“ und „Dead Space 2“. Wie das im Detail funktioniert bzw. realisiert wurde, erfahren Sie im folgenden Testbericht. ![]() Facts
Worum geht’s?Der Kontakt zur USG Ishimura und der Kolonie auf Aegis VII geht verloren – die Regierung schickt ein Schiff, die USG O’Bannon, zur Untersuchung der Geschehnisse an den Rand des Universums. Doch – wie sollte es anders sein – bricht auch der Kontakt zum Rettungsschiff ab. So dringt ein weiteres Schiff ins entfernte Aegis-Sternsystem vor und der Anblick ist gewohnt schrecklich: Rund um das Schiff treiben blutverschmierte und leblose Körper um die USG O’Bannon.Um der Sache auf den Grund zu gehen, wird gleich zu Beginn des Films ein fünfköpfiges Team auf die USG O’Bannon entsandt. Dort angekommen detektieren die Rettungskräfte vier Überlebende, die sogleich aufgesucht werden. Szenenwechsel: Die vier Überlebenden freuen sich, das Unheil auf der USG O’Bannon überlebt zu haben, und bejubeln den Tod der gerade besiegten Monster – in diesem Moment stürmt das Rettungsteam in den Maschinenraum. Vor lauter Panik, das der Spuk noch nicht vorbei sei, greift Nicholas Kuttner, der in den letzten Tagen und Wochen wohl Unvorstellbares auf der USG O’Bannon erlebt hat, zur Waffe und erledigt ein Mitglied der vermeintlichen Retter. Die fackeln nicht lange und legen kurzerhand die Zeugen der Geschehnisse auf der USG O’Bannon lahm. Bewusstlos werden Kuttner, Alejandro Borgas, Nolan Stross und Isabella Cho auf das Rettungsschiff gebracht, das vor dem Sprung in den Hyperraum noch die letzten Überbleibsel der USG O’Bannon aus dem Weltall pustet. Auf dem Schiff werden die Überlebenden allerdings nicht verarztet oder willkommen geheißen. Ganz im Gegenteil – sie werden gemeinsam in eine Zelle gesperrt. Warum? Die Antwort sollte sich gegen Ende des Films herauskristallisieren. Kuttner, Borgas, Stross und Cho werden nach der Reihe mit menschunwürdigen Methoden verhört und so lichtet sich auch für den Zuschauer Stück für Stück, was auf der USG O’Bannon und ihrer Mission passiert ist. So erlebt man die Geschichte aus der Sicht der vier Protagonisten, die nur so in der Gesamtheit Sinn ergibt und die Geschehnisse aufklärt. Die Brücke zwischen „Dead Space“ und „Dead Space 2“ wird definitiv geschlagen, soviel kann man auf alle Fälle verraten. Die Art und Weise, wie die Geschichte aufgerollt werden, sagt aber mit Sicherheit nicht jedem zu. Für meinen Geschmack zu verwirrend wurde hier zu Werke gegangen und dazu kommen die unterschiedlichen Zeichen- und Animationsstile, die das Wirrwarr perfekt machen. Die Verhöre belichten nämlich nur selten überlagerte Zeitabschnitte, wodurch der Blickwinkel wieder nur auf eine Person gerichtet ist. Das Hauptproblem liegt für mich hier aber bei den vielen Wechseln zwischen den unterschiedlichen Zeichen- und Animationstechniken. Es ist zwar normal, dass verschiedene Personen das gleiche Erlebnis in verschiedenen Worten wiedergeben, aber hier wurde jedem Verhör ein komplett eigener Zeichenstil gewidmet. So sehen die Charaktere in jedem Verhör anders aus und es fällt dem Zuseher schwerer den Erzählungen zu folgen. Auf der nächsten Seite lesen Sie weitere Informationen über die Präsentation, die Extras sowie unsere Zusammenfassung! |
