19.01. – "Arrietty - Die wundersame Welt der Borger" im DVD-Test!
Niemals von den Menschen gesehen zu werden, das ist das Gebot der Borger. Ob man den Film auch niemals sehen sollte oder er einen Insidertipp wert ist, erfahren Sie im folgenden Testbericht. ![]() Facts
Worum geht’s?Der Film erzählt die Geschichte vom zwölfjährigen, herzkranken Shō, der eines Tages eine alles verändernde Entdeckung macht. Er erblickt zufällig im Garten ein kleines Mädchen, das, wie er später erfährt, den Namen Arrietty trägt. Das handgroße und hübsche Wesen hat im Garten spezielle Pflanzen gesucht und offenbar auch gefunden. Arrietty glaubt, sie sei unentdeckt geblieben, und wartet deshalb bis die Luft rein ist, um durch einen Lüftungsschacht unter das neue Haus von Shō zu rennen. Dort hat sich Arriettys Familie ein Dach über dem Kopf eingerichtet und was sie zum überleben brauchen, finden Sie bei den Menschen. Shō ist gerade erst in das Haus, in dem seine Mutter in ihrer Kindheit gelebt hat, gezogen und somit konnte er Arrietty noch nie vorher gesehen haben. Wie sich später herausstellt, sollte Shōs Entdeckung im Garten sein und auch das Leben der kleinen Arrietty verändern.Am gleichen Abend machen sich Arrietty und ihr Vater auf, um Zucker und andere nützliche Dinge aus dem Haus der Menschen zu besorgen. In den Wänden befinden sich viele verschiedene Gänge, Klettersteige und auch „Aufzüge“, die in Form von in die Wand geschlagenen Nägeln oder ähnlichem errichtet wurden, um das Vorankommen zu erleichtern. So können die kleinen „Banditen“ leicht in die Küche eindringen, um ein Stückchen Zucker zu entwenden und im Anschluss Shōs Zimmer aufsuchen. Dort befindet sich nämlich eine Box mit Taschentüchern, die auch auf der Besorgungsliste steht. Beim Versuch, ein Taschentuch aus der Spenderbox zu nehmen, wird Arrietty erneut von Shō erblickt und er spricht sie sofort an. Wie wird die Kleine darauf reagieren? Wird Shō die kleinen Wesen verraten oder gar ein Freund der Familie? Diese Fragen werden liebevoll in rund 90 Minuten geklärt. Der Film bietet keine wirklichen Action-Einlagen und auch keine nervenaufreibende Story, fesselt den Zuschauer aber dennoch nach wenigen Minuten. Beispielsweise wird im Film auf liebevolle Art und Weise demonstriert ,wie viel Nutzen unspektakuläre Gebrauchsgegenstände, wie ein doppelseitiges Klebeband, eine Briefmarke oder ein Stückchen Zucker, für so kleine Lebewesen haben können. Die Geschichte ist so herzerwärmend und gut erzählt, dass man einfach hinsehen muss, weil man wissen will, wie sie weitergeht bzw. endet. Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über die Vorlage, die Technik und unser Fazit! |
