08.01. – Nintendo 3DS: Debütjahr mit Ups und Downs!
2012 ist angebrochen, höchste Zeit also für einen kleinen Rückblick auf 2011 als erstes Jahr mit Nintendos neuestem Handheld, dem 3DS. Hier meine Eindrücke zum bisherigen Bestehens des 3D-Portables.Holpriger StartIm März war es endlich auch in Europa so weit: Das Nintendo 3DS, das erste portable Handheld, das 3D ganz ohne Brille bietet, ist gestartetr.Doch bei so manchem Interessenten kühlte die Freude allerdings sehr schnell ab. Grund war nicht unbedingt der Startpreis von etwa 250€, sondern die Auswahl an verfügbaren Spielen. „Face Raiders" und das Augmented Reality-Gimmick sind zwar im Startpaket enthalten und zeigen auch sehr gut, wozu das 3DS so fähig ist, doch fehlte noch ein zusätzlicher Vollpreis-Titel, wie man es von vorigen Nintendo-Konsolen gewohnt war. Glücklicherweise boten aber viele Händler oftmals ein 3DS samt Spiel an, seit Kurzem gibt es nun auch offizielle Bundles von Nintendo. Starttitel wie „Tom Clancy's Ghost Recon: Shadow Wars", „Nintendogs + cats" oder „Super Street Fighter IV: 3D Edition" boten zwar einige Stunden soliden Spielspaß, großartige Innovationen wurden aber nicht gezeigt. Dennoch wurde auch hier und da guter Gebrauch von den Funktionen des 3DS gemacht. „Pilotwings Resort" beispielsweise profitiert extrem vom stereoskopischen 3D-Effekt. Kein Wunder, dass in vielen Kaufhäusern daher eine Demo von den Flugpassagen vorhanden ist. Gelangen indes zwei 3DS-Geräte in Reichweite, tauschen sie miteinander Daten aus. Diese sogenannte StreetPass-Funktion wird nicht nur in der „StreetPass Mii-Lobby“ unterstützt, sondern auch von Spielen, wie z.B. „Samurai Warriors: Chronicles". Doch was bringt das ganze überhaupt? In der „StreetPass Mii-Lobby" kann man Puzzle-Teile sammeln und ein Rollenspiel bestreiten, sofern man genügend anderen 3DS-Besitzern begegnet oder aber Spielmünzen einsetzt. Diese Spielmünzen erhält man, wenn man zusammen mit seinem 3DS eine bestimmte Anzahl an Schritten absolviert. In den beiden Starttiteln „Super Street Fighter IV: 3D Edition" und „Samurai Warriors: Chronicles" kann man ein Team aus Charakteren erstellen, die gegen ein anderes in automatisierten Kämpfen antreten. Zur Belohnung winken neben Ruhm auch in der Regel kleine Goodies. Meist verschaffen diese aber keinen ungeheuren Vorteil, sodass es auch nicht allzu schlimm ist, wenn man niemanden begegnet, der auch sowohl 3DS als auch das entsprechende Spiel besitzt. Ein sehr interessantes Feature, dass immer häufiger eingesetzt wird und auch gewisse soziale Aspekte mit sich bringen kann. Kleiner Tip: Wer nach weiteren 3DS-Besitzern sucht, sollte bei Gelegenheit mal nach dem StreetPass-Netzwerk Ausschau halten. Dies ist eine Anlaufstelle von Fans, die sich gerne Treffen, um die StreetPass-Funktion und den lokalen Mehrspieler-Modus von Spielen auszunutzen. ![]() Wie es im Sommer weiterging, erfahren Sie auf der nächsten Seite. |
