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Special

19.12.2011 – "Deadheads" im DVD-/Blu-ray Test!

Wahre Liebe ist nicht tot zu kriegen – und das manchmal in überraschend wörtlichem Sinne. Ein Zombie auf der Suche nach seiner großen Liebe: Ob dieses schräge Rezept funktioniert, erfahren Sie in unserem Review.

Facts

  • Filmtitel: „Deadheads“
  • Regie: Brett Pierce, Drew T. Pierce
  • Produktionsstudio: Splendid Film
  • Blu-ray/DVD-Release: 25. November 2011


Zombie in Love

Mike kommt zu sich und es geht ihm nicht so toll. Noch dazu scheint er sich mitten in einer Zombie-Apokalypse zu befinden. Als wäre das nicht schlimm genug, trifft er auf den zombifizierten Brent, der Mike nach anfänglichen Schwierigkeiten klar machen kann, dass er auch ein Untoter ist. Langsam beginnt sich Mike zu erinnern: Er ist vor drei Jahren gestorben, an dem Tag, an dem er seiner Freundin Ellie den Heiratsantrag machen wollte. Den Ring hat er noch dabei, also nimmt er Brents eher scherzhaften Vorschlag, seine wahre Liebe zu suchen, (tod)ernst.

So beginnt in „Deadheads“ eine bizarr-komische Reise quer durch die USA nach Michigan, bei der sich die beiden ungewöhnlich intelligenten Zombies und ein ganz normal schlurfender Begleiter mit einem Vietnam-Veteranen anfreunden, mehr oder weniger kompetenten Zombiejäger herumschlagen und auch langsam aber sicher dahinter kommen, warum Mike eigentlich (un)tot ist. Ob er am Ende auch das Mädchen kriegt, wie es sich für eine romantische Komödie gehört, oder doch nur eine Ladung Schrot, wie das bei Zombies nun mal Standard ist, wollen wir hier aber nicht verraten.

Lustig, nicht lächerlich

„Deadheads“ ist sicher kein Big-Budget-Film, macht aber das beste daraus. Die Maske der beiden Hauptcharaktere ist absolut gelungen, statt lächerlich wie bei manchen Billig-Produktionen sehen die Untoten einfach ungesund aus. Okay, Mikes immer wieder abfallender Arm wirkt dann doch eher zum Lachen – und das passt, es ist schließlich ein Running Gag. Auf große Splatter-Effektfeuerwerke wird weitgehend verzichtet – zu einer irgendwie romantischen Komödie würde das ohnehin nicht wirklich passen, und ein, zwei Szenen gibt es schon, die wahrlich nichts für zart besaitete sind.

Der Sound kann zwar mit der gelungenen Optik nicht ganz mithalten, ist aber immer noch stark. Die deutsche Synchronisation wiederum hat mehr Pfiff als manch original deutscher Film und kommt fast an den englischen Originalton heran. Da können sich teils sogar absolute Hollywood-Blockbuster eine Scheibe abschneiden.

Auf der nächsten Seite lesen Sie weitere Informationen über die Extras sowie unsere Zusammenfassung!

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