03.12.2011 – „Onigamiden: Legend of the Millennium Dragon“ im DVD-/Blu-ray Test & Gewinnspiel!
Animes sind mittlerweile mehr als nur salonfähig. Nahezu alle Filmstudios nehmen die Zeichentrickfilme ins eigene Lineup auf und so folgt auch auch Sony Pictures Home Entertainment dem Ruf der Branche. Mit „Onigamiden: Legend of the Millennium Dragon“ veröffentlichte Sony nun einen Anime, der von der spektakulären Reise des unfreiwilligen Helden Jun erzählt. Ob der Film mit Meisterwerken wie „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ auf eine Stufe zu stellen ist, erfahren Sie im folgenden Testbericht. ![]()
Jun wird zum Helden!Der Film erzählt die Geschichte von Jun, einem Teenager, der eines Tages auf mysteriöse Art und Weise ins ferne Japan des Jahres 1200 gezogen wird. Der schüchtern Junge kennt sich anfangs nicht wirklich aus und versteht erst langsam, das er sich nicht mehr in der Zeit befindet, in der er heute morgen aufgewacht ist. Bevor der Fokus allerdings auf Jun liegt, wird die verzweifelte Abwehrschlacht von Menschen gegen einen übermächtigen Feind gezeigt. Die Mönche und Krieger sind dem anstürmenden und mysteriösen Feind hoffnungslos unterlegen, bis auf einmal Gen’un, ein Mönch mit beeindruckenden Fähigkeiten, auftaucht. Er schlägt er die Feinde, die Orni, in die Flucht, doch damit ist der Kampf Menschen gegen Orni noch nicht beendet.Im weiteren Filmverlauf versucht Jun im alten Japan der ewigen Feindschaft auf den Grund zu gehen und wie sich herausstellt, hat es ihn nicht grundlos in diese Epoche verschlagen. Aufgrund seiner Abstammung besitzt er die Macht, den überwältigenden Drachen Orochi zu befehligen. Wird es ihm gelingen, mit dem Drachen und seinem reinen Herzen den Krieg zwischen den Menschen und Orni zu beenden – und welche Rolle spielt der Mönch Gen’un? Diese Fragen und noch vieles mehr wird im Film geklärt. Solide Animationstechnik mit epischen Setting„Onigamiden: Legend of the Millennium Dragon“ sieht für einen wenig bekannten Animationsfilm sehr ordentlich aus. Allerdings finde ich, dass die Animationstechnik an „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ nicht ganz heran reicht. Die Präsentation ist auf einem hohen Niveau, aber eben nicht Spitzenklasse. Gerade die beiden genannten Filme zählen zu den Top-Animes, womit der Vergleich doch etwas unfair ist. Aber nur im Vergleich mit den Besten kann man neue Maßstäbe setzen. Das ist hier nicht ganz gelungen, aber auf alle Fälle ist das Ergebnis auch im Bezug auf die Akustik überdurchschnittlich.Spitze wird hingegen die Geschichte erzählt, die mit einem finalen Showdown endet. Da ich aber nicht zuviel verraten möchte, kann ich nicht auf Details eingehen. Kurzum die letzten 15-20 Minuten des Films nehmen epische Ausmaße an, die einen gelungenen Abschluss für die Geschichte des Films darstellen. Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr zu den Extras sowie unsere Zusammenfassung! |
