29.11.2011 – "Pakt der Wölfe" Special Edition im DVD-Test!
Von 1764 bis 1767 hielt eine menschenmordende Bestie die französische Provinz Gévaudan in Atem. Bis heute ist nicht klar, um was für eine Kreatur es sich gehandelt hat – eine fantastische Vorlage für einen Film, die „Der Pakt der Wölfe“ aufgegriffen hat.![]() Facts
StoryDie französische Revolution: Der alternde Marquis d'Apcher, unbeeindruckt vom nahenden Mob, bringt seine Memoiren zu Papier. Denn ein Geheimnis will er nicht mit ins Grab nehmen: Das der Bestie von Gévaudan. Das schafft den Rahmen für die gut zweitstündige Haupthandlung.Rund zwanzig Jahre früher: In der Provinz von Gévaudan wütet eine blutrünstige Bestie. Von über 100 Opfern ist die Rede, die Leichen sind entsetzlich verstümmelt. Manche halten partout daran fest, dass es ein gewaltiger Wolf sein müsse, andere aber sprechen von einer übernatürlichen Monstrosität. Der König entsendet den charismatischen Naturkundler und Charismat Greagoire de Fransac (Samuel Le Bihan), um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Er und sein getreuer indianischer Begleiter Mani glauben weder an einen monströsen Wolf noch an eine übernatürliche Wesenheit – und kommen einer Intrige auf die Spur ... Der Film verspinnt dabei einen Historien-Epos über die gehobene Gesellschaft und den derben Pöbel Frankreichs mit einer Portion Horror – lange vor allem dem Schrecken des ungewissen –, einem Schuss indianischer Kultur und einer Prise Fantasy. Wenig verwunderlich bei einem französischen Film ist auch, dass der charismatische Protagonist auch auf weibliche Beute in der Form der jungen Marianne de Morangias aus ist, zunächst aber nur bei der Kurtisane Sylvia (Monica Belluci) fündig wird. Doch auch diese ist so viel mehr, als sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Bild und SoundDer Film arbeitet gekonnt mit optischen Stilmitteln wie düsteren Szenen, die optisch etwas an „Sleepy Hollow“ gemahnen, und auch mit vage bedrohlichen Klängen Gefahr doch eher andeuten, als sie wirklich greifbar machen. Die Action-Sequenzen wiederum können der Hollywood-Konkurrenz absolut die Stirn bieten – im Negativen (Fransac ist ein übertrieben guter indianischer Guerilla-Kämpfer ...) wie im Positiven (… und braucht sich im Nahkampf vor keinem „Bravehart“, „Herr der Ringe“ oder ähnlichem verstecken).Zum Ton ist neben der bereits angeschnittenen brillanten Musikwahl gerade im Bereich der mysteriös-schrecklichen Szenen noch anzumerken, dass die deutsche Synchronisation doch gelungener wirkt als bei so manchem US-Film. Auf der nächsten Seiten lesen Sie mehr über die Extras der Special Edition sowie unsere Zusammenfassung! |
