03.02. – "Salem: Lost Chronicles" (PC) im Kurztest!
Am heutigen Casual Friday möchten wir Ihnen unsere Eindrücke zum Wimmelbildtitel "Salem: Lost Chronicles" im folgenden Kurztest präsentieren.
Story
Wir befinden uns im Jahre 1692 in Salem Massachusetts. Wir befinden uns einem altertümlichen Haus und Mutter erklärt uns, dass wir morgen fliehen und wir den Tisch decken und danach unsere sieben Sachen packen sollen. Plötzlich fliegen Fackeln durch ein Fenster ins Haus und überall breitet sich Feuer aus. Ein Wachmann klopft an der Türe und macht mächtig Radau. Mutter schickt uns in den Keller, durch den wir in die Freiheit flüchten sollen. Warum die Mutter allerdings nicht gleich mitkommt, ist etwas fragwürdig. Im Keller muss man noch eine Wimmelbildszene absolvieren, um den Schlüssel zum Ausgang zu finden, und dann heißt es, die Beine in die Hand nehmen. Die Flucht führt uns durch ein Maisfeld, in dem auch schon das erste Minispiel wartet. Was Sie im weiteren Verlauf noch so alles erwartet, finden Sie am besten selbst heraus.
Gameplay
Spieltechnisch erwartet Sie hier ein Wimmelbildspiel mit eigentlich sehr viel Freiraum. Sie können viele Orte zugleich besuchen und befinden sich nicht wie bei anderen Wimmelbildspielen wie auf Schienen, die Sie von einem Wimmelbildschauplatz zum nächsten katapultieren. So können Sie ziemlich frei agieren und dank des Adventure-Einschlags werden auch viele Wege bewältigt, denn nur zu oft müssen Sie von A nach B rennen, um nur einen Gegenstand einzusetzen. Bis auf dem Adventure-Einschlag samt Inventar und logischen Einsatzmöglichkeiten der Gegenstände wartet ein typisches Wimmelbildspiel mit vielen überladenen Wimmelbildern, gelegentlichen Minispiele und einer Vielzahl von gesuchten Gegenständen. Die geforderten Gegenstände werden am unteren Bildschirmrand angezeigt und sobald Sie einen gefunden haben, wird der Gegenstand durchgestrichen. Von den vielen Objekten, die Sie aufsammeln, nehmen Sie jedoch meistens nur einen mit.
Spannend finde ich persönlich die Minispiele, die etwas kreativer als sonst ausfallen. So müssen Sie beispielsweise, wie man auch im Trailer kurz sehen kann, durch ein Maisfeld rennen und dabei von den Wachen unentdeckt bleiben. Weiters spannend ist das Familien-Erbstück (ein Traumfänger), mit dem man Tiere betört. Hier gilt es, ein kleines Timing-Spielchen zu absolvieren und mit diesem Spielchen vertreibt man unter anderem einen Fuchs, ein Eichhörnchen oder einen Vogel.
Pro/Cons:
+ Minimap & Tagebuch
+ Einfach und intuitive Steuerung
+ Kreative Minispiele
+ Timing Minispiel (Traumfänger)
+ Gute Vertonung
+ HQ Intro
- Sehr viel Freiraum
- Viel Rennerei
- Schwieriger als Standard-Wimmelbildspiele
Zusammenfassung
Alles in allem ist „Salem: Lost Chronicles“ ein unterhaltsames, aber auch anspruchsvolleres Wimmelbildspiel. Die handgemalten Schauplätze, die Vertonung und das Videomaterial überzeugt, während der Schwierigkeitsgrad und der viele Freiraum wohl nicht jeden Casualfan begeistern wird.