14.01. – „Firefall“-Entwickler gegen Antipiraterie-Gesetz: Beta-Stopp und E3-Absage als Protest!
In den letzten Wochen und Monaten hat wohl kaum ein Gesetzesentwurf so hohe Wellen geschlagen wie der amerikanische Stop Online Piracy Act (SOPA), der Rechteinhabernein gerichtliches Vorgehen gegen die Betreiber von Webseiten, die gegen US-Copyright-Gesetze verstoßen, erlauben soll. Kritiker sehen darin einen viel zu breit formulierten Gesetzestext, der nicht nur eine Gefahr für die Meinungsfreiheit, sondern auch für Online-Geschäftstreibende ist. Solche Stimmen gibt es auch in der Games-Industrie. Jüngstes Beispiel: Die Red 5 Studios, Entwickler des MMOFPS „Firefall“, wollen aus Protest gegen den SOPA die laufende Beta des Spiels einen Tag lang aussetzen und haben aus Protest auch die Teilnahme an der E3 abgesagt.
Mark Kern, CEO der Red 5 Studios, hat den SOPA gegenüber Shacknews als „fehlgeleitete Gesetzgebung“ bezeichnet und kritisiert, dass der Entwurf kleineren Games-Unternehmen schaden würde, die „nicht die rechtlichen Mittel oder Lobbying-Präsenz haben werden, sich gegen ungerechtfertigte Abschaltung zu wehren.“ Als Protest gegen den Gesetzesentwurf sollen die „Firefall“-Website sowie die Beta-Server am 18. Januar für 24 Stunden lang abgeschaltet werden.
Zudem stellt sich Kern offen gegen die Entertainment Software Association (ESA), die sich für den SOPA stark macht. Zwar sind die Red 5 Studios nicht das erste Games-Unternehmen, dass die Haltung der ESA zum Gesetzesentwurf kritisiert, doch gehen sie weiter als alle bisherigen Kritiker: Da die ESA Veranstalter der Computer- und Videospielmesse E3 ist, boykottieren die Red 5 Studios die Branchenmesse. „Ich habe meine Mitarbeiter unsere E3-Pläne streichen lassen“, so Kerns klare Ansage.
Zwar gibt es noch keine offizielle Pressemitteilung, in der das Unternehmen diesen Schritt bestätigt, doch haben Kern und die Red 5 Studios den Shacknews-Bericht bereits selbst über Twitter verbreitet – ein ziemlich sicheres Zeichen, dass dieser stimmt.
Mark Kern, CEO der Red 5 Studios, hat den SOPA gegenüber Shacknews als „fehlgeleitete Gesetzgebung“ bezeichnet und kritisiert, dass der Entwurf kleineren Games-Unternehmen schaden würde, die „nicht die rechtlichen Mittel oder Lobbying-Präsenz haben werden, sich gegen ungerechtfertigte Abschaltung zu wehren.“ Als Protest gegen den Gesetzesentwurf sollen die „Firefall“-Website sowie die Beta-Server am 18. Januar für 24 Stunden lang abgeschaltet werden.
Zudem stellt sich Kern offen gegen die Entertainment Software Association (ESA), die sich für den SOPA stark macht. Zwar sind die Red 5 Studios nicht das erste Games-Unternehmen, dass die Haltung der ESA zum Gesetzesentwurf kritisiert, doch gehen sie weiter als alle bisherigen Kritiker: Da die ESA Veranstalter der Computer- und Videospielmesse E3 ist, boykottieren die Red 5 Studios die Branchenmesse. „Ich habe meine Mitarbeiter unsere E3-Pläne streichen lassen“, so Kerns klare Ansage.
Zwar gibt es noch keine offizielle Pressemitteilung, in der das Unternehmen diesen Schritt bestätigt, doch haben Kern und die Red 5 Studios den Shacknews-Bericht bereits selbst über Twitter verbreitet – ein ziemlich sicheres Zeichen, dass dieser stimmt.
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