16.12.2011 – "Youda Legend 2: Der goldene Paradiesvogel" (NDS) im Kurztest!
Wie schon öfter in der Vergangheit bringt Purple Hills einen PC-Wimmelbildtitel nun auch auf den Nintendo DS. Ob die Umsetzung von "Youda Legend 2: Der goldene Paradiesvogel" gelungen ist oder nicht, erfahren Sie im folgenden Kurztest!
Story:
Nachdem das letzte Abenteuer in Amsterdam (Hier geht's zum PC-Review!) kräftezehrend und spannend war, ist nun einmal Urlaub angesagt. Es geht in den sonnigen Süden. Alles scheint friedlich, und der verdiente Urlaub rückt näher und näher. Doch dann plötzlich.... Leider nichts! Das wars leider mit der Storyeinführung. Kurz davor sieht man noch irgendwelche undeutbare Ereignisse aus der Vergangenheit, welche sich in einem Maya- oder Inka-Tempel zugetragen haben. Mehr als ein plötzliches Aufleuchten gab es allerdings auch hier nicht zu sehen. Ohne wirklicher Einführung oder Erklärung finden wir uns auf einer Insel wieder. Genauer gesagt, auf einem Flugzeuglandeplatz. Wenn man einen Blick auf die Vegetation wirft, scheinen wir uns in der Nähe des Äquators zu befinden, und schon geht es mit dem ersten Wimmelbildschauplatz los.
Hier ein Trailer zum Spiel:
Gameplay:
In „Youda Legend 2: Der goldene Paradiesvogel“ gilt es, vorher angegebene
Objekte auf völlig überladenen Schauplätzen zu finden und anzuklicken.
Unter anderem müssen Sie ein Brecheisen, eine exotische Statue, Salat,
eine Essiggurke, fünf Kartenteile, ein Druckmessgerät, ein Klebeband und
vieles mehr entdecken. Doch damit nicht genug: Die Gegenstände müssen
auch im Inventar kombiniert und auch mit den Schauplätzen verbunden
werden. Beispielsweise müssen Sie mit dem Brecheisen eine Holzkiste
aufbrechen, um einen weiteren gesuchten Gegenstand zu enthüllen. Ein
weiterer Stoplerstein sind, neben den überladenen Schauplätzen, die
Darstellung der Gegenstände. Denn manche Gegenstände wurde in puncto
Größe unrealistisch verändert. So kann es schon mal vorkommen, dass ein
Spinne größer ist als ein Auto oder ähnliches. Zur Abwechslung gibt es liebevoll gestaltete Minispiele, wie man sie schon aus Teil 1 kennt. Einen ersten Eindruck davon können Sie sich im Trailer verschaffen.
Was hingegen gewaltig nervt, ist die Integration des Adventure-Feelings.
Die Kombination der Gegenstände ist teilweise unlogisch und nervig. Dazu kommt die schlechte Nintendo DS Umsetzung. Die Bilder, die am PC schon komplett überladen waren, wurden 1:1 auf den Nintendo DS übertragen. Man erkennt die meisten Gegenstände überhaupt nicht und die Zoomfunktion ändert daran leider nichts. Damit wird ein Ausschnitt so extrem vergrößtert, dass die Objekte schon pixelig sind. Schade, hier wäre definitiv mehr drinnen gewesen.
Pro/Cons:
+ Ordentlicher Umfang
+ Aufwendige Minispiele
+ Tipp-Funktion
+ Nervöses Herumklicken wird unterbunden
- Bedienung am NDS mangelhaft
- Objekte sind über weite Strecken nicht erkennbar und nur mit Tipps zu finden
- Schlecht umgesetztes Inventarsystem
Zusammenfassung:
"Youda Legend 2: Der goldene Paradiesvogel" überzeugte mich am PC, doch mit dieser 1:1 Umsetzung inklusive undurchdachter Steuerung macht das Spiel statt zu einem spannenden Abenteuer eher zu einer Frustbewältigungstherapie. Die Mankos zerstören jeglichen Spielspaß, was wirklich schade ist, weil der Titel am PC wirklich ordentlich ist.