16.09.2011 – "Youda Legend - Der Fluch des Amsterdamer Diamanten" (NDS) im Kurztest

Worum geht's:
Wie gewohnt müssen Sie, bevor Sie starten können, ein Spielerprofil anlegen. Das geht schnell und bringt sehr viel, denn unter Ihrem Profil wird immer Ihr aktueller Spielfortschritt automatisch gespeichert. Nach der Profilerstellung startet das eigentliche Spiel.
Anscheinend sind wir mit dem Zug angereist, denn der erste Ort, den wir in Amsterdam sehen, ist der Bahnsteig 3A am Amsterdamer Bahnhof. Dort gilt es gleich, die ersten Aufgaben zu erledigen und vor allem ein Dach über dem Kopf für die Nacht zu finden. Was für ein Zufall, am Bahnhof entdecken wir eine Anzeige von einem Hotel, das ganz in der Nähe ist. Dies ist zugleich unsere nächste Destination in Amsterdam. Von nun an werden Sie in eine Geschichte gezogen, die bis zum Schluss spannend und abwechslungsreich bleibt!
Spielprinzip:
Gameplaytechnisch bietet der Titel für Wimmelbild-Profi nicht viel Neues. Wie gewohnt müssen Sie eine bestimmte Anzahl von Gegenständen am Bildschirm anklicken. Dabei gilt es unter anderem Gegenstände wie eine Zeitung, zehn Schlüssel, ein Band, einen Pokal oder fünf Steine zu finden. Das Ganze wird durch abwechslungsreiche Minispiele und Schauplätze perfekt abgerundet. In den Minispielen müssen Sie beispielsweise einen Code entschlüssen, zerrissene Papierstücke wieder zusammenfügen oder Sechsecke richtig anordnen. Diese Minispiele sind zwar keine Neuerfindung aber alles in allem bringen Sie die nötige Abwechslung und machen darüberhinaus auch noch Spaß!
Pros:
- Hübsche Präsentation
- Abwechslungsreiche Schauplätze und Minispiele
- Nette Story
- Nervöses Herumklicken wird unterbunden
Cons:
- Portierung der Steuerung auf den Nintendo DS nicht ideal
- Kurze Spieldauer (rund 2 Stunden)
Fazit:
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Titel „Youda Legend: Der Fluch der Amsterdamer Diamanten“ Casual- und Wimmelbild-Fans die einen Nintendo DS besitzen nur wärmstens empfehlen kann. Dennoch muss ich auch im gleichen Atemzug sagen, dass mir die PC Version besser gefallen hat, weil die Portierung auf den Nintendo DS nicht ganz optimal ist.