08.07.2011 – "Parasite Eve II": PSone Classic im Retro-Portrait

Blieb uns hierzulande der Vorgänger „Parasite Eve“ aus dem früheren Studio Squaresoft leider verwehrt, so erschien im Jahre 2000 zumindest dessen Nachfolger „Parasite Eve 2“ auch auf europäischen Grund und Boden für die Playstation One. Beinahe ein Jahr früher, am 16.Dezember 1999 erschien das Spiel bereits in Japan. Prompt scharte die hübsche Protagonistin Aya Brea weltweit Fanmassen um sich und „Parasite Eve 2“ wurde ein absoluter Pflichtkauf für alle Action-Adventure-Liebhaber. Was die meisten jedoch nicht wissen ist, dass das Spiel seinen Ursprung im gleichnamigen japanischen Roman von Hideaki Sena hat.
Kurz die Handlung des ersten Teils:
Im ersten Teil lernen Sie die Protagonistin Aya Brea kennen und die Opernsängerin Melissa Pearce, welche aufgrund Ihrer hochentwickelten Mitochondrien, kleinste Zellteilchen, zu „Eve“ mutiert. Die Mitochondrien erlangen ein eigenes Bewusstsein und wollen die Menschheit vom Angesicht der Erde fegen. Ihr einziges Problem dabei ist Aya, die die Fähigkeit besitzt Mitochondrien in anderen Körpern zu beeinflussen und diese zum Beispiel in Flammen aufgehen zu lassen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
Die Story von "Parasite Eve 2":
Im zweiten Teil, der mehrere Jahre nach dem ersten spielt, ist Aya bereits Teil einer Spezialeinheit mit dem Namen M.I.T.F(Mitochondrion Investigation Task Force). Gleich zu Beginn des Spiel müssen Sie Ihren ersten Einsatz im Akropolis Tower absolvieren. Schnell wird klar, dass Aya es wieder mit seltsamen, mutierten Kreaturen zu tun hat, hervorgerufen durch so genannte Neo Mitochondrien. Die Story führt Sie von Los Angeles in ein geheimes Forschungslabor unter der Mojave Wüste, wo der Ursprung dieser neuen Rasse von blutrünstigen Kreaturen liegt. Das Spiel selbst besitzt auch das ein oder andere RPG-Element. So besitzt Aya eine HP und eine MP Anzeige, erhält Erfahrung und kann damit Ihre Zauberfähigkeiten aufstocken und sowohl Waffen als auch Munition und Rüstungen sind erstellbar, zu kaufen oder zu finden. Ein Munitionsproblem haben Sie dabei nie, da des Öfteren Munitionskisten herumstehen, die all ihre Munitionsslots wieder auffüllt.
Das Ende:
So gut ausgerüstet muss Aya die Welt ein weiteres Mal vor Ihrem Untergang bewahren und die Wurzel allen Übels beseitigen. Gegen Ende des Spiels weiss sie aufgrund von einigen überraschenden Wendungen nicht mehr wem sie noch trauen kann und wer Freund und wer Feind ist, und es kommt zum Endkampf. In diesem gilt es Eve, in Form eines kleinen Mädchens, zu retten. Ist das geschafft kommt eine von mehreren Endsequenzen.
Zum Schluss möchte ich noch zwei Spiele empfehlen die diesem Spiel sehr ähnlich sind: "Galerians" für die PSOne und dessen Nachfolger "Galerians:Ash" für die PS2.