15.04.2011 – "Gears of War 3" Multiplayer Beta Eindrücke
Abwechslung wurde bei Epic diesmal groß geschrieben. Die Karten sind abwechslungsreicher und lebendiger als in den bisherigen „Gears of War“ spielen, so gibt es zum Beispiel eine Karte auf der eine Punkteanzeige die Kills anzeigt und bei Beschuss gar von der Decke fällt. Weiters gibt es alte U-Bahnstadionen, Locust-Nester und ein halb zerstörtes Areal mit gotisch anmutenden Treppen und einem großen fetten stationären MG auf einer Brücke. Klar, dass hier beide Teams versuchen, einen Spieler darin Platz nehmen zu lassen.
Als ein sehr praktisches Feature hat sich eine Übersichtskarte erwiesen, die vor jeder Runde angezeigt wird. Hier sind nicht nur die Spawns ersichtlich, sondern auch die Punkte, an denen die Waffen zu finden sind. So sollten auch Anfänger schnell auf den Karten zurecht kommen. Wer seine Teamkameraden aus dem Auge verloren hat, der kann durch Drücken des Right-Trigger seine Kollegen und alle Waffenpunkte angezeigt bekommen. Diese werden in blauen Konturen auch durch Wände angezeigt. Bei „Gears of War 3“ wurde versucht, auch den Anfängern eine Chance gegen „Gears“-Veteranen der ersten Stunde zu geben. Dies wirkt sich auch auf die Spielmechanik aus. Das Spiel ist wesentlich langsamer geworden. Sind Sie an die Geschwindigkeit von Ego-Shootern gewöhnt, wird der erste Ausflug auf eine „Gears“-Karte etwas überraschen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fällt dies aber kaum noch auf und „Gears of War 3“ läuft zur Höchstform auf.
Auch an der Grafik haben die Entwickler fleißig gearbeitet. Die Levels sind sehr detailliert gestaltet und überzeugen durch Lebendigkeit und auch die Charaktermodelle wirken insgesamt besser ausgeleuchtet. Obwohl das Spiel erst am 20.September erscheinen wird, sieht „Gears of War 3“ bereits jetzt hervorragende aus. Die Animationen laufen flüssig, was vor allem bei Sprüngen über Deckungen positiv auffällt. Dabei hat man im Vergleich zum Vorgänger nicht viel verändert, wer sich gut verstecken kann, lebt am Längsten. Aber Vorsicht, die Gegner kommen meist aus allen Richtungen, campen gilt also nicht.
Gears of War 3 - Multiplayer Beta Video - WATCH IN HD
Sehr fein sind auch die großen Waffen, die meist in der Mitte der Karten zu finden sind. Wer auf Angriffe aus der Ferne steht, der greift zur schweren One-Shot. Diese Sniperähnliche Waffe hat nur 3 Schuss und ist schwer zum herumtragen. Ist der Gegner erst einmal anvisiert reicht jedoch ein Schuss um ihn niederzustrecken. Mit ihr kann auch durch Wände und Schilder geschossen werden. Die Digger-Launcher ist eine Locustwaffe der gefährlichen Art. Der an den Waffen angebrachte Digger gräbt sich durch die Erde und springt bei den Gegnern in die Luft und explodiert. Einfach, tödlich, schnell. Sehr fies ist hier auch eine mächtiges MG, mit dem Sie viele Gegner niedermähen können. Eine Waffe, die bereits im letzten Teil für Freude sorgte, ist die Gnasher-Shotgun. Diese gibt es diesmal in einer verkürzten Variante, als Sawed-off-Shotgun. Mit nur 3 Schuss ausgerüstet ist sie zwar sehr stark, benötigt beim nachladen jedoch ziemlich lange. Damit zu spielen erfordert sehr viel Geschick, wer die Ecke der Level aber gut nützt, kann damit für Überraschungen sorgen. Ein gezielter Schuss aus nächster Nähe reicht bereits für den Kill. Um die Langzeitmotivation aufrecht zu erhalten gibt es jede Menge Freischaltbares, so können Sie Waffenskins und verschiedene Charaktermodelle für besondere Leistungen freischalten.