04.01.2003 – Italiener über Mafia-Games entrüstet
Der Verkauf von Videospielen, in denen Mafiosi als Helden dargestellt werden - mindestens sechs solcher Games sind in Italien legal im Umlauf - entrüsten zur Zeit eine Gruppe von Parlamentariern in Rom, die auch eine Beschlagnahme der Spiele fordern. Ebenfalls entrüstet sind auch die Konsumentenschutzverbände, besonders über das aus den USA stammende Spiel "Mafia, the city of lost heaven", in dem ein junger Taxifahrer in eine Reihe von Morden verwickelt wird und sich im Chicago der dreißiger Jahre vor einer Mafia-Bande retten muss. Die Konsumentenschutzverbände rufen zu einem Boykott des Herstellers "Rockstar" auf. Die Mafia, die in Italien für tausende Morde verantwortlich sei, dürfe nicht als Unterhaltung betrachtet werden.
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