13.12.2010 – Kontroverse um „Black Ops“-Werbespot
Der amerikanische TV-Werbespot zum überaus erfolgreichen "Call of Duty: Black Ops" zeigt eine Gruppe von Prominenten rund um Basketballer Kobe Bryant. Der US-Sportsender ESPN findet die Tatsache, dass Kobe lächelnd seinen „juckenden Finger am Abzug kratzt“ aber gar nicht lustig, angesichts dessen, dass die Vereinigten Staaten immer noch Soldaten im Einsatz haben, die diesem Ernst jeden Tag ins Auge sehen. Die einzige Reaktion seitens Activision war die Frage, warum sich die Sender nun aufregen, obwohl sie den Spot akzeptiert und auch nichts gegen dessen Ausstrahlung und die Bezahlung dafür einzuwenden hatten.
Eric Hirshberg, CEO von Activision, findet dies einfach nur heuchlerisch. Ein aktueller Filmtrailer mit gleicher Aufmachung hätte sicher nicht die gleiche Reaktion hervorgerufen, meinte er dazu, und dass man Videospiele generell einfach nicht mehr als das Nischenmedium sehen darf, dass sie einst waren.
Schlussendlich brachte dieser Aufruhr dem Ganzen sicher noch mehr Aufmerksamkeit, als ursprünglich geplant: Auch schlechte Publicity ist Publicity.