09.11.2010 – "Gears of War"-Reihe ist nicht zu blutrünstig!
Die Diskussion, ob Kinder gewaltverherrlichende Videospiele kaufen dürfen oder nicht, war zuletzt wieder aufgekommen, da in Amerika am Obersten Gerichtshof dieses Thema behandelt wurde. Inhalt war ein Verbot, dass es allen unter 18-jährigen in Kalifornien verbieten sollte, diese Art der Spiele konsumieren zu dürfen.
Chefdesigner von Epic Games Cliff Bleszinski verteidigt daraufhin den Grad an Gewalt in seinen "Gears of War" Spielen und erklärt, dass die Art, wie sich sein Team der Umsetzung von Gewalt nähere, schon ein wenig in Richtung Slapstick gehe.
"But we always believe that when we first see this muscular space marine beating down a lizard man and heads explode with water melon guts spewing out of them, you're morally inclined to smile and giggle rather than be revolted."
Darüber hinaus besäßen sie alle so etwas wie einen inneren moralischen Kompass, der ihnen sagt, dass diese oder jene Szenen zu brutal oder dass die Art der Gewaltdarstellung etwas zu heftig sei. Überhaupt sei das Hauptziel von "GoW" nicht die darin befindliche Gewalt, sondern das Erstellen einer interaktiven Welt für den Gamer.
"The majority of what we implement into the game we do for feedback and interactivity, not because we're strange sadistic people who want to see how much blood we can put on the screen when you shoot one of the lizard creatures."
Dass Videogames mit Gewaltinhalten nicht von jedem verurteilt werden, zeigt neben den gewaltigen Verkaufszahlen der Spiele auch noch die ansteigende Zahl von Hollywoodproduktionen, wie zum Beispiel die "Resident Evil"-Reihe, "Wolverine" oder auch "Postal".
Auf jeden Fall wird diese Diskussion wahrscheinlich ewig anhalten, denn solange sich die Ankläger nicht selbst mit Videospielen auseinandersetzen, die Motive und die Motivationen der Gamer nicht verstehen (wollen), wird es in diesem Bereich keinen Fortschritt geben können. Und dass ausschließlich nur das Spielen von "Counter-Strike" oder ähnlichem jemanden zum Amokläufer werden lässt, ist ein unhaltbares Argument.
Passend zum Thema haben wir zwei Videos für Sie herausgesucht, die auf humorvolle Art und Weise zeigen sollen, wie erstens "Gears of War" und zweitens "CS" aussehen könnte, wenn man die Gewaltdarstellung kindergerecht machen würde!
Hier haben wir eine gewaltfreies "Gears of War":
Und dann noch "CS" für Kids: