08.09.2010 – "World of Warcraft: Cataclysm" - Worgen Tagebuch, der neunte Eintrag.
Liebes Tagebuch Gilneas, neunter Eintrag
Ich eile zurück in den Keller und überbringe die gute Nachricht über die Befreiung der Küste. Mitten im Gespräch mit dem Lord fängt das Haus an zu zittern und zu beben. Das Holz knarrt und ein ohrenbetäubender Krach, welcher von über dem Keller zu kommen scheint, zwingt alle dazu sich im Keller auf den Boden zu kauern.

Neugier und eine böse Vorahnung lassen mich die Treppenstufen nach oben hetzen. Oben angekommen traue ich meinen Augen kaum. Ich huste Staub und Dreck aus meiner Lunge und sehe dort, wo gerade noch die Felder und Anlegestellen waren, das weite Meer.

Trümmer und Reste von Häusern und Alltagsgegenständen schwimmen neben Untoten im Wasser umher. Überlebende Menschen um mich herum weinen und schreien nach Hilfe.

Prinz Liam tigert wie ein Verrückter an der Bruchkante auf und ab.

Er schreit nach Leuten, die die Opfer, welche zu ertrinken drohen, aus dem Wasser ziehen sollen. Ich überlege nicht lange und stürze mich in das kalte Nass. Meine Kleidung und mein Fell saugen sich vom Wasser voll und ziehen mich nach unten. Mit aller Kraft wehre ich mich erfolgreich gegen die Anziehungskraft der Tiefe. Nach ein paar Sekunden sehe ich schon in den tiefen blauen Weiten den ersten Überlebenden. Er scheint bewusstlos zu sein und treibt vor mir im Wasser.

Ich lade ihn mir auf den Rücken und bringe ihn zum Prinzen ans Land.

Krieger, Assassine und nun Rettungsschwimmer - das Schicksal stellt mich auf eine harte Probe. Nachdem die Ertrinkenden gerettet sind, soll ich wieder zu Gwen Armstead.

Dämmerhafen wird evakuiert! Ich lasse mir von Loren, der berühmten Fechterin, noch ein paar Tricks zeigen und ziehe los um die Einwohner der umliegenden Gehöfte aufzusuchen.

Lorna Crowley hat Probleme mit einem Ettin, welcher Interesse an ihren Pferden hat.

In dem Obstgarten sehe ich die geisterhafte Erscheinung eines Wolfes. Bei dem Anblick zieht sich mir kurz alles zusammen, aber er scheint nicht feindselig zu sein. Der Wolf stellt sich als ein Sohn Goldrinns vor.

Endlich bekommt dieses Gesicht, welches mich seit Tagen piesackt, einen Namen. Der Geist ist der Grund dafür, dass der Ettin noch nicht über Lady Crowley hergefallen ist. Ich rette die Pferde der Adligen vor dem gefräßigen Riesen.

Er ist zum Glück relativ dumm und sehr langsam. Daher ist es sehr unkompliziert ihm mit den Pferden im Schlepptau zu entkommen.

Nachdem Lorna wegen der geretteten Pferde erleichtert das Haus und den Hof verlassen konnte, mache ich mich über die Felder und Wiesen auf den Weg zu Oma Wahl.

Sie ist die nächste auf meiner Liste.

Ich besorge der armen alten gebrechlichen Lady ihr Lieblingsbuch, hole ihre Wäsche von der Leine und rette ihre Katze vor einem Untoten.

Naja, ich versuche es zumindest, denn die Oma ist gar nicht so gebrechlich wie sie scheint.

Sie verwandelt sich vor meinen Augen in einen erfahrenen Worgen.

Der Untote ist in dem Bruchteil einer Sekunde überwältigt. Fehlen nur noch die Brüder.

Ich rette sie vor einigen Untoten und helfe beim Herrichten der Boote. Ich hoffe, nun kann es endlich los gehen.

Was für ein Gehetze … . In Dämmerhafen bekomme ich ein Pferd zu Verfügung gestellt. Ich reite zum Graumähnenanwesen. Es geht eine gewundene Bergstraße hinauf. Hinter einer alten hölzernen Brücke schlängelt sich der Weg bis zu dem riesigen Anwesen.
World of Warcraft Cataclysm: The Castle - WATCH IN HD
Ich bin auf die Königin gespannt, sie soll eine starke charismatische Frau sein. Das Haus wird immer größer umso näher ich komme. Allein die Stallungen sind so groß wie das größte Haus in Dämmerhafen. Ich bin gespannt wie das "Haus" erst innen auf mich wirkt!