28.07.2010 – "World of Warcraft: Cataclysm" - Worgen Tagebuch, der zweite Eintrag
Gilneas, zweiter Eintrag:
Liebes Tagebuch!
Schon vom Treppenhaus aus hörte ich das Geschrei, Menschen sind in Panik. Ich öffne die Haustür und trete ins Freie. Eine Fell überzogene Klaue rauscht haarscharf an meinem Kopf vorbei, vor mir steht ein Worg! Ich fasse es nicht! Die Bestie holt zum nächsten Schlag aus, wieder kann ich mich knapp unter dem Schlag hinweg ducken. Lande aber auf meinem Hosenboden.
Liebes Tagebuch, ich lag da am Boden und diese Bestie über mir, links von mir stand ein Marktstand mit Haushaltswaren, ich greife mir die erst besten Gegenstände, die mir Waffen ähnlich vorkommen! Panisch greife ich mir ein Schnitzmesser und ein kleines Beil und schwinge diese „Waffen“ wie wild. Dem Licht sei Dank, ich lande einen glücklichen Treffer, das Biest torkelt zurück und greift sich jaulend an den Hals. Aber ich lebe! Dem Licht sei Dank, ich lebe! Der Marktplatz ist fast menschenleer, einige Milizsoldaten sind in Kämpfe mit den Worgen verwickelt. Weitere Worgen springen von den Dächern herbei – es ist das pure Chaos, ach Gilneas, welch ein Fluch liegt nur auf dir.
In dem Tumult sehe ich hoch erhoben auf seinem Ross seine Hoheit Prinz Liam Graumähne! Er hat Gardisten bei sich und ich rette mich in seine Nähe, unsere Blicke treffen sich.



Er bemerkt das Blut an mir und sieht, dass ich fast unverwundet bin, er schreit mich an und schickt mich zu einem Leutnant Walden. Ich hetze in die von ihm gewiesene Richtung und finde leider nur einen Mann am Boden, sein Rücken von Krallen aufgerissen …

Dieser Mann kann mir keine Weisungen mehr geben … Oh, beim Licht, wo bin ich da nur hinein geraten.
Ich kann nur zu Prinz Liam zurück.


Was bleibt mir auch übrig? Prinz Liam kämpft tapfer gegen die Worgen und fordert mich auf, dass ich mich dem Kampf anschließe. Ich soll kämpfen? Mit diesen „Waffen“? Ja, klar, ich hatte als Kind oder Jugendlicher auch so meine Raufereien, aber das ist etwas Anderes als diese Auseinandersetzungen gegen Monster und Bestien. Ich nehme meinen Mut zusammen und stürze mich in das Chaos, es ist wie ein Tanz mit den Alten Göttern.
Ich kann fast nur reagieren, aber ich schaffe es, mich gegen weitere drei Worgen zu behaupten.

Diese Blutgier scheint ihre Sinne zu benebeln, sie wirken zwar wild und stark, aber sind zu animalisch, sie sind dadurch fast berechnend.
Am Marktplatz helfe ich beim Evakuieren der Händler und berge ein paar Waren. Alles, was brauchbar ist, werden wir benötigen.


Wer weiß, wo es uns hin verschlägt ...
Prinz Liam beordert die Zivilisten in das Militärviertel, dieser tapfere Mann deckt unseren Rückzug. Er ist alles andere als ein verwöhnter Adeliger!


Gwen Armstead soll dort mein Kontakt sein, sie schickt mich zu einer gewissen Loren, sie soll mir einen Crash Kurs geben, was Selbstverteidigung angeht.
Wahnsinn, diese Frau ist mit der Waffe wirklich begabt. Sie schafft es, mir innerhalb von ein paar Minuten ein paar super Tricks zu zeigen.

Ducken und horizontal mit der rechten Hand zuschlagen? Ich übe das ein paar Mal und ich denke, das wird mir ein paarmal den Hintern retten!