27.07.2010 – "World of Warcraft: Cataclysm" - Worgen Tagebuch, der erste Eintrag
Tifi Nitro schlägt die dreckigen Seiten des Worgen-Tagebuchs auf und fängt, auf einem Schaukelstuhl sitzend, an zu lesen.
Mein Name ist Raigy und dies ist mein Tagebuch. Mein Grund dieses Tagebuch zu schreiben liegt in meinen Lebensumständen. Ich habe das „Glück“, in Gilneas leben zu dürfen.
Gilneas ist ein Land, das durch widrige Umstände von der Außenwelt isoliert ist. Der Bürgerkrieg, Seuchen, Bedrohungen von außen, die uns in die Isolation trieben – all dies ist Gilneas und unsere Heimat. Ich hoffe, sollte mein Leben einmal auf unnatürliche Art beendet werden oder ich nicht mehr Herr meiner Sinne sein, dass dieses Tagebuch anderen unsere Geschichte aufzeigt.
Gilneas, erster Eintrag:
Liebes Tagebuch!
Die Sonne brennt am Tage und erhitzt die Nebelschwaden, die über unserer Stadt liegen.
Ein paar gerissene Schafe. Okay, das sehe ich noch ein, sie müssen halt fressen, aber dass sie sogar Dorf- und Stadtbewohner anfallen sollen, das halte ich für albernes Hirngespinst – da wollen sich welche wichtig tun.
Dieser Möchtegern-Erzmagier Arugal infizierte oder verzauberte einige Menschen und sie verwandelten sich in Menschen-ähnliche Wölfe, man nennt sie mittlerweile Worgen. Er hoffte, dass die Menschen so stärker würden und den Legionen von Untoten entgegentreten könnten, die uns bedrohen.
Aber er überschätzte seine Künste und der Fluch des Wolfes breitete sich aus. Seitdem haben wir die Tore fest verschlossen und es kann keiner mehr herein oder heraus. Nun gibt es auf dem Marktplatz Gerüchte von vermissten Personen, die als Worgen in der Stadt gesehen wurden. Was für ein albernes Geschwätz! Wie sollen diese Biester denn bitte über den Wall kommen? Diese riesige Mauer begrenzt doch seit Jahren unseren Horizont!
Egal, ich werde mich nun anziehen und auf den Markt gehen, auch wenn ich heute so ein komisches Gefühl in der Magengegend habe ...


