10.05.2010 – Gedanke zum Tag: Verfolgungen
Also, jetzt war es dieses Wochenende wieder so weit. Der Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen (und noch weniger schreibbar ohne Copy & Paste) spuckt noch immer/schon wieder seine Aschewolken in die Luft, ohne an die armen Fluggesellschaften zu denken. Ich als Mensch, als höchstes der Wesen auf diesem Planeten (oder etwa doch nicht?) denke mir zu einem solchen Thema nur "pfui, böser Vulkan. Böser Vulkan."
Nun gut, man mag über den obigen Absatz den Kopf schütteln. Man möge mir vorwerfen, eine Naturgewalt wird sich bestimmt nicht Gedanken darüber machen, wie viel Umsatz und Reingewinn den diversen Fluglinien jetzt wieder durch die Lappen geht, wenn sie jetzt den Plan, Dampf abzulassen, in die Tat umsetzt. So weit, so gut. Die Ersteruption des Kraters ist nun schon eine Weile her, aber bis heute verfolgen uns die Konsequenzen ebenjenen Ereignisses. Und der Vulkan kann bewiesenermaßen nichts dafür.
Spieleentwickler und -publisher jedoch können allerdings etwas dafür, wenn sie von übler Nachrede verfolgt werden. Zum Beispiel Sega hatte zum Launch der PS3 ein Meisterwerk abgeliefert: "Sonic the Hedgehog" war als erstes 3D-Abenteuer auf den Next-Gen-Konsolen gefeiert worden, doch nachdem die ersten Spieler tatsächlich die Hände an den Titel legen konnten, wich die anfängliche Begeisterung schnell. Das Game war fortan als unspielbar berüchtigt, und selbst nachfolgende Patches (derer Zahl nicht viele) konnten daran nichts mehr ändern. Mittlerweile hat Sega mit seinen Titeln wieder gut aufgeholt ("Sonic & SEGA All-Stars Racing"), doch den Fans des Igels bleibt der Fauxpas wie ein Alptraum in Erinnerung. Und so schließt sich der Kreis: So, wie alles Gute im Leben laut einigen Denkweisen zurückkommt, ist dies fix so bei allem Schlechten...