Es ist schon teils erschütternd, zu welchen Mitteln Medien greifen, um LeserInnen anzusprechen. So musste ich heute in der Wiener U-Bahn-Zeitung "Heute" (siehe unten) lesen, dass das Comic-Adventure "Edna bricht aus" sich den Fall Josef F. in Amstetten zum Vorbild genommen hat. Wie abstrus ist das? Angeblich gehe es auch im Spiel um eine junge Frau, die im Kerker/Keller hause. Einerseits bricht Edna aus dem Irrenhaus aus und durchlebt einige Szenen aus ihrer Kindheit - und andererseits befindet sich das Spiel schon länger in Entwicklung als der Fall Amstetten in den Medien ist.
GamingXP distanziert sich klar von dieser Panikmache und jedweder konstruierten Assoziation des Spiels mit dem Fall Amstetten. Auch die Entwickler betonen, dass "Edna bricht aus" ein schräges, aber harmloses Comic-Adventure mit keinem Anspruch auf Realitätsbezug ist.





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