Als Sie in Ihrer Zelle aufwachen, kommt Ihnen alles fremd vor. Ein Troll bewacht das Gefängnis und eigentlich wissen Sie gar nicht warum dies alles geschieht. Dennoch - natürlich ist der erste Gedanke die Flucht. Dies ist jedoch nicht so einfach zu bewerkstelligen, da Sie keine Waffe besitzen.
Doch davon lässt sich ein echter Rollenspieler nicht aufhalten. Mal kurz an die Wand geklopft und schon bemerken Sie, dass sich ein Stein bewegen lässt. Ein Tischbein wiederum ist wunderbar als Waffe geeignet. So bewaffnet machen Sie sich auf, erstmals sich selbst zu retten und danach viele andere Leute zu befreien.
Doch dies ist noch nicht das gesamte Geheimnis, das sich in "Arx Fatalis" verbirgt. Stattdessen werden Sie sich bereits nach kurzer Zeit fragen, warum gerade Ihr Charakter in der Zelle eingesperrt wurde und warum Sie Ihr Gedächtnis verloren haben. Die Trolle am Anfang des Spiels sind noch die kleinsten Sorgen im Spiel.
Was ist hier passiert?
Eigentlich befinden Sie sich immer noch auf der Erde. Jedoch nicht auf unserer normalen Welt, sondern in einem Paralleluniversum. Hier herrschten lange Zeit dieselben Bedingungen wie auf der uns bekannten Welt, doch plötzlich verdunkelte sich die Sonne, die Temperatur fiel dadurch und die Dunkelheit nahm überhand.
Dadurch konnten auch die dunklen Kreaturen fliehen sowie neue Rassen geboren werden. Da Sie nicht wissen, wer Sie eigentlich sind, können Sie anfangs nicht viel damit anfangen, doch je weiter Sie in Arx vordringen, desto mehr Erinnerungen werden wach. Dadurch erfahren Sie auch, wer Sie eigentlich ins Gefängnis werfen ließ.
Hier zuviel zu verraten, wäre eindeutig Frevel, da jeder Spieler, der Dungeon-Rollenspiele mag, selbst erleben sollte, wie sich die Welt verändert hat, und was das große Geheimnis von "Arx Fatalis" ist. Ebenso welche Rolle der König spielt und warum so viele grausame Kreaturen diese Welt bevölkern. Dies alles wird in unzähligen Stunden erspielt.