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SPIELINFO

Beyond Good and Evil

Plattform: PC Beyond Good and Evil (PC)

Genre: Geschicklichkeit
Release: 13.11.2003
Vertrieb: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Entertainment
Webseite: bge.ubisoft.de/home....
Alle Informationen zum Spiel
SYSTEMANFORDERUNGEN
Minimale Anforderungen:
CPU: 700 MHz
RAM: 128 MB
Festplatte: 2200 MB
Grafikkarte: keine Angabe
Empfohlene Hardware:
CPU: 1500 MHz
RAM: 256 MB
Festplatte: 2200 MB
Grafikkarte: keine Angabe
Review
 

29.01.2004 – Beyond Good and Evil

von Chozzy Wan (freier Mitarbeiter)



Feedback

Jenseits von Gut und Böse



Wer die Spiele von "Rayman"-Erfinder Michel Ancel kennt, weiß: Die französischen Entwickler stehen für märchenhafte Atmosphäre, spannende Geschichten und tolles Handling. Schön, dass da "Beyond Good & Evil" keine Ausnahme macht.

Eine ganz fiese Verschwörung ist hierbei Dreh- und Ausgangspunkt für die folgenden 12 Stunden Spielspaß pur. Böse Schleimaliens der Gattung DomZ machen sich nämlich über den hilflosen Planeten Hillys her, der den ständigen Attacken scheinbar wehrlos ausgeliefert ist. Das örtliche Militär hat den Kampf längst aufgegeben, einzig eine höchst suspekte Sondereinheit, die Alpha-Abteilung, kann der Plage halbwegs Herr werden.

Was der toughen Fotoreporterin Jade natürlich gar nicht schmeckt. Die gute kümmert sich mit ihrem Kumpel Pey'J nämlich um alleingelassene Sprösslinge. Nach einem Angriff der fiesen Aliens auf das provisorische Waisenhaus ist klar: So kann das nicht weitergehen. Die supertolle Einsatztruppe kommt nämlich viel zu spät, der Schutzschild, der das Lager vor Invasoren fernhalten soll, ist aufgrund nicht bezahlter Rechnungen deaktiviert.

Was bleibt da unserer armen Heldin anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen - schon das rasante interaktive Intro zeigt durch temporeiche Action, wo der Hammer hängt. Mit Stock und Fuß halten Sie die Aliens von der Entführung Ihrer Schützlinge ab, nur um nach einer 2 Sekunden langen Atempause in einer Höhle mit einem Oberfiesling Bekanntschaft zu machen.

Gerade noch im richtigen Moment taucht der gute Pey'J auf, um Sie aus der buchstäblich beklemmenden Misere zu befreien. Der Clou: Pey'J ist zwar ein alternder Mensch-Schwein Hybrid, kann aufgrund seiner übermäßigen Fettanlagerungen aber "massig" austeilen. Teamwork bringt's, und so können Sie mit vereinten Kräften schließlich auch dem letzten Fiesling sein Alien-Lichtlein ausblasen.

Während Pey'J mittels Knopfdruck Gegner buchstäblich aus ihrem Versteck bombt, schlagen Sie als Jade im geeigneten Moment mit Matrix-mäßigen Supermoves zu, coole Zeitlupeneffekte inklusive. Haben Sie die anfängliche Actionsequenz einmal erfolgreich bestanden, folgt ein kurzer Plausch mit dem Alphateam, nur um sich danach endlich wichtigeren Dingen anzunehmen: Der Schutzschild ist nach wie vor deaktiviert, der Kontostand weit jenseits der Toleranzgrenze - Geld muss also her, der sprechende Computer-Gigolo Sekundo weiß auch schon Rat.

Jade schnappt sich ihre Kamera und tut das, was Sie am liebsten kann: Fotos schießen, und zwar von allen möglichen Tierchen, eine Forschungsstelle zahlt nämlich ganz gut für datierte Berichte über heimische Tierarten. So nehmen Sie kleine Käfer, das pelzige Haustier und nicht zuletzt ihren Schweine-Kumpel Pey'J ins Visier und kassieren die nötigen Credits.

Nach getaner Arbeit können Sie endlich wieder via Datenempfang neue Aufgaben entgegennehmen und schließlich das hauseigene Hovercraft reparieren, um der Stadt einen Besuch abzustatten. Der zweite Auftraggeber lässt nicht lange auf sich warten: So sollen Sie in einem verworrenen Minensystem eine besonders seltene Spezies ausfindig machen und fotografieren, was natürlich diverse Hindernisse mit sich bringt:

Die Tunnel strotzen nur so von fleischfressender Vegetation und anderem Ungeziefer, nebenbei löst Jade die ersten Rätsel: Verschlossene Türen wollen mit dem richtigen Mechanismus in Gang gebracht und versperrte Gitter mit dem nötigen Werkzeug aufgebrochen werden - dass sich die gesuchte Spezies letztendlich alles andere als gerne fotografieren lässt, liegt dann fast schon auf der Hand. überfordert dürften aber die Wenigsten mit den gestellten Aufgaben sein.

Zum einen liegt die Lösung der Knobleinlagen stets auf der Hand, Gegner lassen sich dank ausreichend vorhandener Lebensenergie und gutem Timing recht zügig erledigen. Sprungeinlagen, wie etwa in den "Rayman"-Titeln gibt es sowieso keine: Zwar darf Jade gelegentlich kleinere Hindernisse überwinden, das alles geschieht aber stets automatisch, obendrein werden eventuelle Fehltritte oder Ausrutscher etwa kurz vor einem Abgrund rechtzeitig abgefangen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
metacritic.com
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