Ein Serienkiller, der sich selbst Phoenix nennt, sorgt für Kopfzerbrechen bei den europäischen Behörden. Das rätselhafte Verschwinden von Journalist Jack Lorski und dessen Freundin Karen Gijman für noch mehr Unruhe: Die beiden waren dem Mörder dicht auf den Fersen, jetzt fehlt jede Spur. Eine ein paar Wochen später auftauchende CD-Rom ist der einzige Hinweis. Das Teil stammt offensichtlich vom Täter höchstpersönlich - Sie dürfen der Sache nun auf den Grund gehen.
"In Memoriam" gibt sich auch mit einem uralten PC-System zufrieden - lediglich ein Internetzugang wird zwingend vorgeschrieben. Gleich nach Installation erstellen Sie erst einmal Ihr Profil und geben Ihre Emailadresse an, um weitere Informationen zu erhalten, die erste lässt nicht lange auf sich warten: "SKL Network" weist Sie in die Geschehnisse ein und bittet Sie um Ihre Mithilfe.
Zurück im eigentlichen Spiel stimmt das Intro schon einmal ganz gut auf das Bevorstehende ein. Es erscheinen scheinbar zusammenhanglose Zitate und undeutliche Bilder - kurz darauf gibt Ihnen Phoenix die ersten "Anweisungen": Der gute scheint nämlich ein Faible für makabre Spielchen zu haben und schickt Sie auf seine CD auf eine wilde Fahrt jenseits von Gut und Böse.
Um Informationen zu erhalten, müssen Sie seinen Anweisungen gehorchen und haufenweise Rätsel lösen. Die ersten drei gehen noch recht flott von der Hand, hinter dem anschließend als "Belohnung" erhaltenen Video scheint mehr zu stecken ...
Der verschollene Jack hat nämlich während der Suche nach dem Killer eine Art Videotagebuch erstellt, das Sie bei Erfolg häppchenweise präsentiert bekommen und so allmählich Licht in die Sache bringt. So sieht man bereits anfangs, dass eine gefundene 8MM-Filmrolle ein wichtiger Angelpunkt ist.
Im darauf folgenden Spielteil kommt das Spielprinzip von "In Memoriam" dann auch gleich voll zum Tragen: Sie sollen im Endeffekt die griechische Bezeichnung für den "Drehort" herausfinden, um das Tor zum nächsten Abschnitt zu öffnen. So setzen Sie zuerst einmal besagten Film aus mehreren Schnipsel wieder zusammen, um anschließend per Email die Nachricht zu erhalten, dass ein Internetfreak einen Filmanalysierer entwickelt hat.
Via Link wird das Tool dann auch gleich "runtergeladen", mittels Code können Sie das nützliche Feature dann im Spiel freischalten. Nach erneutem Durchsehen des Films deutet ein Straßenschild bei genauerer Betrachtung auf einen griechischen Namen hin- der Sie dann auch gleich via Google-Suche auf eine Touristenwebseite bringt.
Der dort beschriebene Ort steht dann auch praktischerweise in griechischen Buchstaben da - Sie haben den ersehnten Code und dürfen sich dem nächsten Rätsel widmen.
Haben Sie die vier bis fünf Aufgaben gelöst, belohnt Sie Phoenix mit neuem Infomaterial über die verschollenen Personen und schickt Sie in den nächsten, anspruchsvolleren Abschnitt.