Metal Gear Rising: Revengeance PC,Xbox 360,PS3
Erscheinungstermin: 21.02.2013 Mehr Infos
Plattform: PC,Xbox 360,PS3
Genre: Action
Release: 21.02.2013
Vertrieb: Konami
Entwickler: Kojima Productions
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Metal Gear Rising: Revengeance
von Stefan Hohenwarter 19.02.2013
Angekündigt im Jahre 2009 fand Kojima Productions’ „Metal Gear Rising“, ein Ende bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Warum es dennoch Grund zur Freude gibt, erfahrt ihr bei uns.
Im Jahre 2018, rund vier Jahre nach „Guns of the Patrios“, wird es für den kybernetisch veränderten Agenten wieder so richtig ernst: Eine Mission zum Schutz eines afrikanischen Premierminister schlägt fehl, womit Raidens Hoffnungen auf ein friedliches Leben schlagartig beendet sind. Ausgerüstet mit einem Hightech-Schwert, das Kisten, Feinde, Roboter und sogar Brückenpfeiler in mundgerechte Stücke zerteilt, rückt er aus, um der Desperado Enforcement das Handwerk zu legen. Doch wie spielt sich „Metal Gear Rising: Revengeance“?
Wer mit einem ähnlichen Gameplay, wie in der bekannten „Metal Gear Solid“-Reihe rechnet, wird eines besseren belehrt, denn „Revengeance“ ist ein knallhartes Hack’n’Slay. Auf den Einsatz von Schusswaffen wird großteils verzichtet, die feine Klinge steht im Vordergrund. Ein linearer Levelaufbau trübt die Freude ein wenig, doch spätestens wenn man das Level mit dem Schwert umgestaltet und Brückenpfeiler, Bäume oder Metall-Treppen zu Kleinholz verarbeitet, weiß man, worauf Platinum Games hinaus will. Sogar Feinde, wie die zweibeinigen Roboter aus dem „Metal Gear Solid“-Universum, werden filetiert.
Zum rasanten Gameplay gesellen sich versteckte Kisten, fordernde Bosskämpfe, ein knackiger Schwierigkeitsgrad und VR-Missionen. Die Gesamtkomposition ist definitiv interessant und fesselnd, allerdings nur für Fans von japanischen Action-Titeln, denn ähnlich wie bei „Vanquish“, „Asura’s Wrath“ oder „Bayonetta“ ist die Inszenierung der Kämpfe im Mittelpunkt und das Spielvergnügen doch recht knapp. Spielt ihr das Spiel auf einem höheren Schwierigkeitsgrad lässt sich die Spieldauer verlängern, aber alles in allem ist das meiner Meinung nach etwas zu wenig.
Background
Traurig über Entwicklungseinstellung war die Freude der Fans umso größer, als Konami Ende 2011 die Wiederaufnahme der Entwicklung des Spiels verkündete. Mit einem Wechsel vom Schöpfer der eindrucksvollen „Metal Gear Solid“-Reihe, zu den Action-Spezialisten von Platinum Games, die unter anderem für „Bayonetta oder „Vanquish“ verantwortlich waren, sollte ein wahres Hack’n’Slay Feuerwerk namens „Metal Gear Rising: Revengeance“ entstehen.Raiden: Top-Agent und Familienmensch
Raiden lebte seit seinem letzten Auftauchen in „Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots“ mit seiner Frau und seinem Sohn zusammen. Er arbeitet als Sicherheitsagent für Maverick Security Consulting, ein friedenserhaltendes privates Sicherheits- und Militärunternehmen, doch es passierte noch mehr. Raiden, der Held aus „Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty“, der auch Gastauftritte in weiteren Ablegern der Reihe hatte, wurde in einen Cyborg verwandet – einzig ein Teil seines Gesichts und seine menschliche Statur erinnern noch an sein einstiges Äußeres.Rasante Action wohin das Auge reicht
Angefangen von einem kurzen und knackigen Tutorial (optional), in dem ihr mit der Steuerung vertraut gemacht werdet, über die Intro-Sequenz bis hin zum ersten Bossgegner, der in Form eines intellektuellen Roboterhund mit einer Kettensäge am Schwanzende für jede Menge Stress sorgt. Doch worum geht’s eigentlich?Im Jahre 2018, rund vier Jahre nach „Guns of the Patrios“, wird es für den kybernetisch veränderten Agenten wieder so richtig ernst: Eine Mission zum Schutz eines afrikanischen Premierminister schlägt fehl, womit Raidens Hoffnungen auf ein friedliches Leben schlagartig beendet sind. Ausgerüstet mit einem Hightech-Schwert, das Kisten, Feinde, Roboter und sogar Brückenpfeiler in mundgerechte Stücke zerteilt, rückt er aus, um der Desperado Enforcement das Handwerk zu legen. Doch wie spielt sich „Metal Gear Rising: Revengeance“?
Wer mit einem ähnlichen Gameplay, wie in der bekannten „Metal Gear Solid“-Reihe rechnet, wird eines besseren belehrt, denn „Revengeance“ ist ein knallhartes Hack’n’Slay. Auf den Einsatz von Schusswaffen wird großteils verzichtet, die feine Klinge steht im Vordergrund. Ein linearer Levelaufbau trübt die Freude ein wenig, doch spätestens wenn man das Level mit dem Schwert umgestaltet und Brückenpfeiler, Bäume oder Metall-Treppen zu Kleinholz verarbeitet, weiß man, worauf Platinum Games hinaus will. Sogar Feinde, wie die zweibeinigen Roboter aus dem „Metal Gear Solid“-Universum, werden filetiert.
Zum rasanten Gameplay gesellen sich versteckte Kisten, fordernde Bosskämpfe, ein knackiger Schwierigkeitsgrad und VR-Missionen. Die Gesamtkomposition ist definitiv interessant und fesselnd, allerdings nur für Fans von japanischen Action-Titeln, denn ähnlich wie bei „Vanquish“, „Asura’s Wrath“ oder „Bayonetta“ ist die Inszenierung der Kämpfe im Mittelpunkt und das Spielvergnügen doch recht knapp. Spielt ihr das Spiel auf einem höheren Schwierigkeitsgrad lässt sich die Spieldauer verlängern, aber alles in allem ist das meiner Meinung nach etwas zu wenig.

