Ratchet & Clank: QForce PS3,PlayStation Vita
Erscheinungstermin: 09.01.2013 Mehr Infos
Plattform: PS3,PlayStation Vita
Genre: Action
Release: 09.01.2013
Vertrieb: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Insomniac Games
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Ratchet & Clank: QForce
von Stefan Hohenwarter 11.01.2013
Ratchet, Clank & Captain Qwark sind zurück und schneller als sie glauben auch schon in einem neuen Abenteuer. Wird es der QForce rund um den Anführer Qwark gelingen, wieder für Frieden und Ordnung zu sorgen?
Schon bei „Ratchet & Clank: All 4 One“ meldete sich die Fangemeinde zu Wort und kritisierte das Spiel. Viele forderten den Schritt zurück zu den Wurzeln und, wie man sieht, haben sich die Jungs von Insomniac Games das Feedback der Käufer nicht zu Herzen genommen. Nun wartet eine neue Facette, die man normalerweise positiv hervorheben müsste, aber das Base-Defense-Spielprinzip funktioniert maximal als Zusatz in einem klassischen „Ratchet & Clank“-Spiel und nicht als gesamter Spielinhalt. Das Aufrüsten der Waffen und das Dezimieren der Gegner macht Spaß, wie eh und je, aber als Serien-Fan erwartet man sich einen roten Story-Faden mit Wendungen, witzige Videoclips und eine frei erkundbare Spielumgebung. Das waren neben dem Aufrüsten der Waffen und der netten Präsentation die Steckenpferde des Franchise.
Man darf das nicht falsch verstehen. Wäre das Spiel als Arcade-Spiel für rund 15 Euro erschienen, wäre ich voll des Lobes, aber als Fan der Reihe, der schon eine gefühlte Ewigkeit auf ein neues Vollpreis-Abenteuer von „Ratchet & Clank“ wartet, bin ich enttäuscht. „QForce“ kostet zwar „nur“ rund 40 Euro, aber die Anhänger der Serie hätten sich wohl lieber ein klassisches „back-to-the-roots“ Spiel mit Ratchet und seinem sarkastischen Roboterfreund gewünscht sowie wesentlich mehr Inhalt.
Story
Ein mysteriöser Unbekannter setzt Qwark & Co. in Kenntnis, dass einige Planeten der Galaxie von bösartigen Außerirdischen überrannt werden. Laut seinen Ausführungen dürfen nur der schießwütige Lombax und die anderen Mitglieder der QForce die Kriegsschauplätze betreten. So rücken Ratchet & Co. aus, um die Verteidigungsanlangen auf den betroffenen Planeten wieder online zu bringen. Eine spannende Aufgabe, wie es auf den ersten Blick scheint…Gameplay
Spieltechnisch finden sich die Fans der Reihe schnell zurecht, denn das Navigieren des schießwütigen Lombax, das Schießen und das Springen fühlen sich genau so an, wie bei den vielen Vorgängern. Was sich allerdings geändert hat, ist die Herangehensweise, denn dieses Mal steht Base-Defense im Vordergrund. Darunter versteht man, dass die eigene Basis gehalten werden muss – beispielsweise mit Barrieren, Verteidigungstürmen und Minen – während man versucht die Basen der Angreifer zu Staub zu zerlegen. Das klingt zwar ganz lustig, ist aber bereits nach dem ersten Level langweilig. Es macht zwar Spaß sich ständig weiterzuentwickeln, die Waffen aufzurüsten, neue Waffen freizuschalten und versteckte Gold-Bolts zu finden, aber in der Summe ist das einfach nicht das, was sich ein Fan der Reihe erwartet.Schon bei „Ratchet & Clank: All 4 One“ meldete sich die Fangemeinde zu Wort und kritisierte das Spiel. Viele forderten den Schritt zurück zu den Wurzeln und, wie man sieht, haben sich die Jungs von Insomniac Games das Feedback der Käufer nicht zu Herzen genommen. Nun wartet eine neue Facette, die man normalerweise positiv hervorheben müsste, aber das Base-Defense-Spielprinzip funktioniert maximal als Zusatz in einem klassischen „Ratchet & Clank“-Spiel und nicht als gesamter Spielinhalt. Das Aufrüsten der Waffen und das Dezimieren der Gegner macht Spaß, wie eh und je, aber als Serien-Fan erwartet man sich einen roten Story-Faden mit Wendungen, witzige Videoclips und eine frei erkundbare Spielumgebung. Das waren neben dem Aufrüsten der Waffen und der netten Präsentation die Steckenpferde des Franchise.
Man darf das nicht falsch verstehen. Wäre das Spiel als Arcade-Spiel für rund 15 Euro erschienen, wäre ich voll des Lobes, aber als Fan der Reihe, der schon eine gefühlte Ewigkeit auf ein neues Vollpreis-Abenteuer von „Ratchet & Clank“ wartet, bin ich enttäuscht. „QForce“ kostet zwar „nur“ rund 40 Euro, aber die Anhänger der Serie hätten sich wohl lieber ein klassisches „back-to-the-roots“ Spiel mit Ratchet und seinem sarkastischen Roboterfreund gewünscht sowie wesentlich mehr Inhalt.

