Iron Sky Invasion PC,Xbox 360,PS3
Erscheinungstermin: 22.11.2012 Mehr Infos
Plattform: PC,Xbox 360,PS3
Genre: Action
Release: 22.11.2012
Vertrieb: TopWare Interactive
Entwickler: Reality Pump Studios
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Iron Sky Invasion
von davevader (freier Mitarbeiter) 16.12.2012
Die Mond-Nazis kommen nun auch auf die heimischen Bildschirme. So möchte „Iron Sky Invasion“ am Kinoerfolg von „Iron Sky“ teilhaben. Was auf der Leinwand aber geklappt hat, muss noch lange nicht als fähiges Spiel taugen. Ob „Iron Sky Invasion“ den Sprung zum Toptitel schafft oder doch nur eine miese Filmumsetzung ist, das erfahrt ihr hier.
Zumindest gibt es verschiedene Raumschiffe, die sich auch ein wenig anders fliegen, die Grundsteuerung fühlt sich aber meist ähnlich an. Immerhin ein bisschen Taktik kommt mit der Energie des Raumschiffes dazu. Es gibt grundsätzlich 3 sich langsam aufladende Werte für Schilde, Waffen und Antrieb. Diese kann man aber frei verlagern und hin und her tauschen. Meistens artet dies aber aus: man fliegt hin, schießt, lädt die Schilde auf, dreht ab und dann wieder von vorne. Leider laufen sehr viele Kämpfe so ab. Einen intelligenten Wingman oder einen Multiplayer vermisst man sehr in „Iron Sky Invasion“. Immerhin lassen manche Feinde Schrott oder Ähnliches zurück, welchen man dann verkaufen kann und so sein eigenes Raumschiff upgraden darf. Leider überzeugt aber auch dies nicht zur Gänze, da man immer das Gefühl hat, dass mehr drinnen gewesen wäre, da es auch keine besonderen Updates gibt, die aus der Menge herausstechen. Dieses Gefühl hält sich leider durchgehend, was Gameplay und Missionsdesign betrifft.
Story
„In gar nicht allzu ferner Zukunft wird ein Gedanke erschreckende Wahrheit, der uns allen schon lange klar war. Nazis leben hinter dem Mond!“ Dies ist das Motto des Films „Iron Sky“ und auch in „Iron Sky Invasion“ spielen die Mond-Nazis wieder eine tragende Rolle. Wie auch im Film versteckten sich Nazis jahrelang am Mond, um nun mit ihrem „vierten Reich“ die Weltherrschaft zu übernehmen. Dazu verwenden sie riesige Zeppeline, welche als Trägerschiffe für die gefährlichen Reichsflugscheiben dienen und zusätzlich noch große Meteore hinter sich herziehen, um diese auf die Erde fallen zu lassen. Genau da kommt der namenlose Hauptcharakter ins Spiel, welcher seines Zeichens Pilot ist. So wird die Story mit sehr unterhaltsamen Gesprächen und Briefings aufgebaut, welche mit den echten Schauspielern des Films bestückt sind. Diese wurden sehr aufwendig gestaltet und sind so herrlich trashig, wie man es schon aus „Iron Sky“ kennt. Man wartet immer schon begierig auf die nächste lustige Szene und das nächste kuriose Gespräch.Unterirdisch schwache Weltraumschlachten
Ich habe das Spiel gesehen und mir gedacht: „Endlich wieder Weltraumschlachten!“, und so startete ich mit großer Vorfreude ins Spiel. Leider schlug diese Freude sehr schnell in Ernüchterung um, da die Missionen von „Iron Sky Invasion“ einfach langweilig gestaltet sind. Vernichte dies, zerstöre das und manchmal kommen noch Eskortier-Missionen dazu, bei denen man gefühlte Stunden darauf wartet, bis es das zu begleitende Raumschiff endlich über die gesamte Karte geschafft hat. Dabei braucht das Raumschiff aber nicht mal viel Hilfe und so verlaufen viele Einsätze trivial, langweilig und ohne besondere Höhepunkte oder Wendungen ab.Zumindest gibt es verschiedene Raumschiffe, die sich auch ein wenig anders fliegen, die Grundsteuerung fühlt sich aber meist ähnlich an. Immerhin ein bisschen Taktik kommt mit der Energie des Raumschiffes dazu. Es gibt grundsätzlich 3 sich langsam aufladende Werte für Schilde, Waffen und Antrieb. Diese kann man aber frei verlagern und hin und her tauschen. Meistens artet dies aber aus: man fliegt hin, schießt, lädt die Schilde auf, dreht ab und dann wieder von vorne. Leider laufen sehr viele Kämpfe so ab. Einen intelligenten Wingman oder einen Multiplayer vermisst man sehr in „Iron Sky Invasion“. Immerhin lassen manche Feinde Schrott oder Ähnliches zurück, welchen man dann verkaufen kann und so sein eigenes Raumschiff upgraden darf. Leider überzeugt aber auch dies nicht zur Gänze, da man immer das Gefühl hat, dass mehr drinnen gewesen wäre, da es auch keine besonderen Updates gibt, die aus der Menge herausstechen. Dieses Gefühl hält sich leider durchgehend, was Gameplay und Missionsdesign betrifft.

