007 Legends PC,PS3,Xbox 360,
Erscheinungstermin: 19.10.2012 Mehr Infos
Plattform: PC,PS3,Xbox 360,
Genre: Action
Release: 19.10.2012
Vertrieb: Activision
Entwickler: Eurocom Entertainment Software
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
007 Legends
von René Giefing (freier Mitarbeiter) 02.12.2012
Was kann ein guter Entwickler mit einer tollen Lizenz falsch machen? Noch dazu, wo diese Lizenz mit James Bond als Hauptdarsteller und fünf Filmen der klassischen Reihe ausgestattet ist? Die Antwort auf diese Frage und mehr lest ihr in unserem Review.
Wir erleben dann Bösewichte sowie Schauplätze aus den Werken „Goldfinger“, „Moonraker“, „Stirb an einem anderen Tag“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ und „Lizenz zum Töten“. Klingt ja schon mal gut, wird der geneigte Bond-Fan denken, denn diese Filme gehören ja teils wirklich zu den besten der Reihe.
Allerdings wurden diese in die Gegenwart gebracht und James Bond streift mit seinem Sony Xperia Handy (gibt es jetzt zufälligerweise auch in der „James Bond Edition“) durch die Gegend, sammelt ein paar Hinweise ein, macht Fotos und kann sogar hochtechnologische Geräte damit steuern. Alles in allem also ein typischer Bond.
Doch diese ganzen Spielereien wirken mehr als nur aufgesetzt und lassen ein echtes Bond-Feeling vermissen. Denn die Hauptzeit der etwa 6 bis 8 Stunden verbringen wir mit Schießereien oder Videosequenzen in Spielgrafik, die nicht übersprungen werden können. Die Ballersequenzen spielen sich dabei relativ flüssig aber viel zu simpel.
Es gibt zum Beispiel ein rudimentäres Deckungssystem, von dem kaum Gebrauch gemacht wird. Wir können uns an Gegner anschleichen, irgendwann findet aber eine Wache einen toten Kameraden und schlägt dennoch Alarm. Auch können wir einzelne Fallen aufbauen oder taktisch vorgehen, am Ende kommen wir aber dennoch in den Genuss einer Ballerei.
Dabei verhalten sich die Gegner (glücklicherweise?) nicht sonderlich intelligent. Eher sind diese von Moorhuhn inspiriert worden und laufen ins offene Feuer. Dabei können wir entweder aus der Hüfte schießen (trifft fast nie, außer mit einer Schrotflinte aus der Nähe) oder über Kimme und Korn (wesentlich zielsicherer).
Skyfall und mehr
Mein Name ist Bond, James Bond. Jeder der auch nur einen der bislang 23 offiziellen Filme (oder auch die vier inoffiziellen) gesehen hat, kennt diesen Spruch. Auch in „007 Legends“ kommt dieser natürlich einige Male vor. Hier verbinden sich einige Storys mit einem einzigen roten Faden. Doch dieser ist mehr als nur dünn – aber seht am besten zuerst einen Trailer:Gameplay
Wie bereits hier ersichtlich ist, sieht „007 Legends“ nicht wirklich toll aus. Doch wie bei den Filmen kommt es ja auch bei Spielen teilweise auf eine gute Story an. Auch die Spielbarkeit sollte nicht vernachlässigt werden und so begeben wir uns ins Spiel. Zu Beginn werden wir mit der Anfangsszene aus „Skyfall“ konfrontiert, welche die Geschichten zusammenhalten soll.Wir erleben dann Bösewichte sowie Schauplätze aus den Werken „Goldfinger“, „Moonraker“, „Stirb an einem anderen Tag“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ und „Lizenz zum Töten“. Klingt ja schon mal gut, wird der geneigte Bond-Fan denken, denn diese Filme gehören ja teils wirklich zu den besten der Reihe.
Allerdings wurden diese in die Gegenwart gebracht und James Bond streift mit seinem Sony Xperia Handy (gibt es jetzt zufälligerweise auch in der „James Bond Edition“) durch die Gegend, sammelt ein paar Hinweise ein, macht Fotos und kann sogar hochtechnologische Geräte damit steuern. Alles in allem also ein typischer Bond.
Doch diese ganzen Spielereien wirken mehr als nur aufgesetzt und lassen ein echtes Bond-Feeling vermissen. Denn die Hauptzeit der etwa 6 bis 8 Stunden verbringen wir mit Schießereien oder Videosequenzen in Spielgrafik, die nicht übersprungen werden können. Die Ballersequenzen spielen sich dabei relativ flüssig aber viel zu simpel.
Es gibt zum Beispiel ein rudimentäres Deckungssystem, von dem kaum Gebrauch gemacht wird. Wir können uns an Gegner anschleichen, irgendwann findet aber eine Wache einen toten Kameraden und schlägt dennoch Alarm. Auch können wir einzelne Fallen aufbauen oder taktisch vorgehen, am Ende kommen wir aber dennoch in den Genuss einer Ballerei.
Dabei verhalten sich die Gegner (glücklicherweise?) nicht sonderlich intelligent. Eher sind diese von Moorhuhn inspiriert worden und laufen ins offene Feuer. Dabei können wir entweder aus der Hüfte schießen (trifft fast nie, außer mit einer Schrotflinte aus der Nähe) oder über Kimme und Korn (wesentlich zielsicherer).

