ZombiU
Erscheinungstermin: 30.11.2012 Mehr Infos
Plattform:
Genre: Action
Release: 30.11.2012
Vertrieb: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Entertainment
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
ZombiU
von Matthias Jamnig 29.11.2012
Zombies sind derzeit aus dem Videospielsektor nicht mehr wegzudenken. Omnipräsent zeigen sich die nach Hirn und Fleisch lechzenden Untoten, die mit scharrender und stöhnender Geräuschkulisse durch unsre virenverseuchten, virtuellen Alpträume schlurfen. Selbst vor der Wii U machen die zerfallenden Horden nicht Halt und trachten in „ZombiU“ nach eurem Leben.
Das Ziel ist dabei klar: Überleben – so lang wie möglich und um jeden Preis. Für die Masochisten unter euch gibt es obendrein noch die Möglichkeit die Permadeath-Variante zu wählen. Diese gönnt euch nur einen der Seuchenverschonten und bestraft euer Ableben mit dem Ende des Spiels. „ZombiU“ richtet sich aber nicht nur deswegen vor allem an Coregamer, denn auch der Schwierigkeitsgrad des „normalen“ Modus ist bereits überaus knackig. Und so zeigen euch schon kleinere Zombiegruppen auf recht ungustiöse Art und Weise eure Grenzen auf.
Während ihr also versucht den Untoten auszuweichen, sie umzuknüppeln oder ihnen eine Kugel zu verpassen, sammelt ihr Keycards, aktiviert Generatoren und durchforstet das verwüstete London nach brauchbaren Gegenständen. Die einzelnen Settings wirken dabei etwas zu bekannt, wie auch die einzelnen Aufgaben und das Leuchten der Taschenlampe. Doch die Erinnerungen, die diese Dinge hervorrufen, sind durchwegs positive, denn „ZombiU“ ist in gewisser Weise die Renaissance der alten „Resident Evil“-Spiele. Was uns Capcom verweigert, versucht uns Ubisoft zu kredenzen: Survival Horror mit etwas weniger Action und mehr Stimmung.
Über weite Strecken gelingt dies dem Wii U-Launchtitel auch, doch ist die Spielerfahrung dabei ein wenig durchwachsen. Denn während man sich über die Wiederbelebung eines totgeglaubten Genres freut, muss man sich leider auch über verschenktes Potential ärgern. So beginnt „ZombiU“ sehr stimmungsvoll, die Stimme aus dem Off hilft beim Zurechtfinden und die sehr spartanisch eingesetzte Musik sorgt für ordentlichen Bammel. Doch irgendwann erreicht die Spannung ein Plateau und pendelt sich ein. Zudem leistet der krude Nahkampf dem Stimmungsabschwung ebenfalls Schützenhilfe.
London Calling
Ursprung allen Übels ist, wie gewohnt, eine seuchenbringende Plage, die die Hauptstadt Englands heimsucht und die Bewohner in – ihr werdet es schon ahnen – Zombies verwandelt. Alle Bewohner? Nein, einige wenige Überlebende leisten den untoten Horden Widerstand. Von einer ominösen Funkstimme geleitet, seid ihr einer dieser tapferen Kämpfer – oder im schlimmsten Fall mehrere davon. Denn mit jedem Tod, der euren aktuellen Avatar ereilt, schließt sich dieser unweigerlich der Zombiehorde an, während ihr im Körper eines weiteren Überlebenden den Kampf fortsetzt.Das Ziel ist dabei klar: Überleben – so lang wie möglich und um jeden Preis. Für die Masochisten unter euch gibt es obendrein noch die Möglichkeit die Permadeath-Variante zu wählen. Diese gönnt euch nur einen der Seuchenverschonten und bestraft euer Ableben mit dem Ende des Spiels. „ZombiU“ richtet sich aber nicht nur deswegen vor allem an Coregamer, denn auch der Schwierigkeitsgrad des „normalen“ Modus ist bereits überaus knackig. Und so zeigen euch schon kleinere Zombiegruppen auf recht ungustiöse Art und Weise eure Grenzen auf.
Während ihr also versucht den Untoten auszuweichen, sie umzuknüppeln oder ihnen eine Kugel zu verpassen, sammelt ihr Keycards, aktiviert Generatoren und durchforstet das verwüstete London nach brauchbaren Gegenständen. Die einzelnen Settings wirken dabei etwas zu bekannt, wie auch die einzelnen Aufgaben und das Leuchten der Taschenlampe. Doch die Erinnerungen, die diese Dinge hervorrufen, sind durchwegs positive, denn „ZombiU“ ist in gewisser Weise die Renaissance der alten „Resident Evil“-Spiele. Was uns Capcom verweigert, versucht uns Ubisoft zu kredenzen: Survival Horror mit etwas weniger Action und mehr Stimmung.
Über weite Strecken gelingt dies dem Wii U-Launchtitel auch, doch ist die Spielerfahrung dabei ein wenig durchwachsen. Denn während man sich über die Wiederbelebung eines totgeglaubten Genres freut, muss man sich leider auch über verschenktes Potential ärgern. So beginnt „ZombiU“ sehr stimmungsvoll, die Stimme aus dem Off hilft beim Zurechtfinden und die sehr spartanisch eingesetzte Musik sorgt für ordentlichen Bammel. Doch irgendwann erreicht die Spannung ein Plateau und pendelt sich ein. Zudem leistet der krude Nahkampf dem Stimmungsabschwung ebenfalls Schützenhilfe.

