Zumba Fitness: Core Xbox 360,WII
Erscheinungstermin: 08.11.2012 Mehr Infos
Zumba Fitness: Core
von Matthias Jamnig 21.11.2012
Nachdem begeisterte Zumba-Enthusiasten in den ersten beiden Spielen mehr oder weniger sanft an den Fitness- & Lifestyle-Trend herangeführt wurden, geht es in „Zumba Fitness: Core“ ans Eingemachte.
Dementsprechend geht es auch zur Sache. Die Übungen sind deutlich intensiver als noch im Vorgänger und verlangen dem Tänzer von Beginn an alles ab. Sowohl eine solide Grundkondition, als auch eine Zumba-Grundkenntnis sind hier klar von Vorteil. Wer also keine Erfahrung mit den Vorgängern oder bereits einen Zumba-Kurs hinter sich gebracht hat, sollte zu „Zumba Fitness Rush“ greifen und diesen Titel vorerst außen vor lassen (Hier geht's zum Testbericht!).
Danach geht es aber auch schon los und zu bekannten Klängen von Enrique Iglesias, Sean Paul und Bob Marley – um nur einige zu nennen – macht sich bald der Fokus von „Zumba Fitness: Core“ bemerkbar. Wer mit dem Begriff Center oder Zentrum in Bezug auf den eigenen Körper bis dahin nur wenig anfangen konnte, wird ebendiese Zone spätestens nach Beendigung der ersten Einheit klar definieren können. Diese Tatsache spricht ganz klar für den neuesten Teil der Reihe, denn was der Spieltitel verspricht, wird überdeutlich eingehalten. Die Übungen selbst sind dabei oft etwas gymnastikorientierter als noch im Vorgänger und verlangen vom Tänzer eine körperliche Flexibilität, die von Einsteigern nur in den seltensten Fällen vollbracht werden kann.
Die Kinect-Erkennung funktioniert dabei – wie schon in den Vorgängern – sehr gut, auch wenn das Bewertungssystem in „Zumba Fitness: Core“ ohnehin nicht im Mittelpunkt steht. Die Anweisungen der bekannten Tanzlehrer, wie Beto oder Kass Martin, kommen ebenfalls punktgenau und motivieren trotz ersten Bauchmuskelkateranzeichen zum Weitermachen. Zudem ist die Songauswahl diesmal ein wenig eingängiger als noch im Vorgänger und man findet in der Trackliste bekanntere Namen und Songs. Ein Kritikpunkt lässt sich hingegen in der Menüführung verorten, für die ich mir persönlich die Möglichkeit wünschen würde mit dem Kontroller navigieren zu können, da die Kinect-Einbindung hier nicht ihre beste Arbeit verrichtet. Vielleicht liegt das aber auch an dem Anstrengungszittern, das mich nach jeder Trainingseinheit heimsucht.
Der Unterschied
Während die Vorgänger noch vergleichsweise einsteigerfreundlich waren, richtet sich der neueste Teil der „Zumba“-Reihe eindeutig an erfahrene Tänzer oder zumindest an sportliche Personen mit einer gewissen Grundkondition und den nötigen Reflexen. Denn auch wenn das „Core“ im Spieltitel vorranging das Zentrum des Körpers – also die Region von Brust bis Oberschenkel – so könnt man ebenso die Klientel meinen, an die sich das Spiel richtet. Denn sofern es im Fitness-Genre Coregamer gibt, richtet sich „Zumba Fitness: Core“ genau an ebendiese.Dementsprechend geht es auch zur Sache. Die Übungen sind deutlich intensiver als noch im Vorgänger und verlangen dem Tänzer von Beginn an alles ab. Sowohl eine solide Grundkondition, als auch eine Zumba-Grundkenntnis sind hier klar von Vorteil. Wer also keine Erfahrung mit den Vorgängern oder bereits einen Zumba-Kurs hinter sich gebracht hat, sollte zu „Zumba Fitness Rush“ greifen und diesen Titel vorerst außen vor lassen (Hier geht's zum Testbericht!).
So geht‘s
Individualisierbarkeit wird auch in diesem Teil wieder groß geschrieben und so könnt ihr neben den vorgefertigten Playlisten und Programmen auch selbst Hand anlegen und euer perfektes Training kreieren. Angeboten werden 20-, 40- und 60-minütige Übungseinheiten, die mit einem leider etwas zu kurzen Stretching beginnen. Hier solltet ihr wirklich noch einige eigene Übungen einschieben, denn ansonsten besteht eine ernsthafte Verletzungsgefahr, da das Spiel wie bereits erwähnt gleich aus dem Vollen schöpft und euch einiges abverlangen wird.Danach geht es aber auch schon los und zu bekannten Klängen von Enrique Iglesias, Sean Paul und Bob Marley – um nur einige zu nennen – macht sich bald der Fokus von „Zumba Fitness: Core“ bemerkbar. Wer mit dem Begriff Center oder Zentrum in Bezug auf den eigenen Körper bis dahin nur wenig anfangen konnte, wird ebendiese Zone spätestens nach Beendigung der ersten Einheit klar definieren können. Diese Tatsache spricht ganz klar für den neuesten Teil der Reihe, denn was der Spieltitel verspricht, wird überdeutlich eingehalten. Die Übungen selbst sind dabei oft etwas gymnastikorientierter als noch im Vorgänger und verlangen vom Tänzer eine körperliche Flexibilität, die von Einsteigern nur in den seltensten Fällen vollbracht werden kann.
Die Kinect-Erkennung funktioniert dabei – wie schon in den Vorgängern – sehr gut, auch wenn das Bewertungssystem in „Zumba Fitness: Core“ ohnehin nicht im Mittelpunkt steht. Die Anweisungen der bekannten Tanzlehrer, wie Beto oder Kass Martin, kommen ebenfalls punktgenau und motivieren trotz ersten Bauchmuskelkateranzeichen zum Weitermachen. Zudem ist die Songauswahl diesmal ein wenig eingängiger als noch im Vorgänger und man findet in der Trackliste bekanntere Namen und Songs. Ein Kritikpunkt lässt sich hingegen in der Menüführung verorten, für die ich mir persönlich die Möglichkeit wünschen würde mit dem Kontroller navigieren zu können, da die Kinect-Einbindung hier nicht ihre beste Arbeit verrichtet. Vielleicht liegt das aber auch an dem Anstrengungszittern, das mich nach jeder Trainingseinheit heimsucht.

