Landwirtschafts-Simulator 2013 PC
Erscheinungstermin: 17.10.2012 Mehr Infos
Plattform: PC
Genre: Action
Release: 17.10.2012
Vertrieb: astragon
Entwickler: Giants Software
Webseite: Visit
USK-Einstufung:
Landwirtschafts-Simulator 2013
von Michael Haid 18.11.2012
Die beliebte, wenn nicht beliebteste, Simulation unserer Zeit hat einen neuen Ableger. Der Spieler kann sich also wieder top motiviert auf den Traktor schwingen und den letzten Spross der Agrarkultur-Reihe genießen. Ob und wie viel vom genialen Vorgänger verändert worden ist, erfahrt Ihr in diesem Review.
„Der "Landwirtschafts-Simulator 2011" kann tolle Neuerungen vorweisen, wie die Milchproduktion oder den Multiplayer. Insgesamt hat sich die Neuauflage weiterentwickelt, wobei man sagen muss, dass sicherlich noch nicht das Maximum an Möglichkeiten ausgeschöpft wurde. Für Fans des Pflügens und Erntens auf jeden Fall empfehlenswert, wie gesagt vor allem wegen des Mehrspieler-Modus. Weiters ist es schön zu sehen, dass immer wieder neue Mods veröffentlicht werden, um das Spiel realistischer werden zu lassen und um den Fuhrpark vergrößern zu können.“
Und eigentlich könnte man dieses Fazit genauso gut auf den diesjährigen Ableger ummünzen. Natürlich ist der Mehrspieler-Modus keine Neuheit mehr, er hat aber auch nichts von seinem ländlichen Zauber eingebüßt. Es macht noch immer Spaß zusammen für einen Hof zu sorgen und die fleißigen Helferleins quer über den Bildschirm flitzen zu sehen. Auch die Tiere sind erwähnenswert, da dieses Mal, neben der Kuh, auch das Huhn und das Schaf Einzug in das Spiel halten. Dafür bekommt der Landwirt eine eigene Kuh- und Schafweide zu Verfügung gestellt, bei der sich zu Beginn jeweils ein Traktor befindet. So kann man per Tab-Taste – damit kann man alle seine Fahrzeuge durchschalten – schnell von einem Ort zum nächsten wechseln und sich um seine Tiere kümmern. Die Hühner befinden sich direkt am eigenen Bauernhof und sind mit ihren 40 Euro pro Stück leistbar. Die Eier kann man dann am Markt gegen Bares eintauschen, die Wolle der Schafe ebenfalls und auch die Milch der guten Kuh wird in Münzen umgewandelt, wenn der Milchwagen kommt.
Weitere Geldlieferanten sind Missionen, die immer wieder als Nachricht aufpoppen und eine bestimmte Leistung in einer bestimmten Zeit fordern. So kann zu Beginn schon einmal die Anfrage auftauchen, ob man nicht gerne den Golfplatz mähen möchte, die armen Golfer stehen knietief im Gras. Wie auch bei dieser Mission, muss man für die meisten Aufgaben ein gewisses Gerät besitzen. In diesem Fall gäbe es ein Mähwerk für den Traktor oder auch den Amazone Grashopper, einen mobilen Rasenmäher, der mit flotten 11 Km/h über die Lande rast. Wenn man so viel Zeit, um sein Ziel zu erreichen, hat, fallen einem plötzlich auf, dass man in der Egoperspektive eigentlich gar nicht existiert. Der Spieler hat keine Füße, das Lenkrad bewegt sich wie von Geisterhand und wenn man nach unten blickt sieht man nicht nur keine Füße sondern auch den leeren Sessel. Befindet sich die Kamera allerdings hinter dem Gefährt, sieht man den stolzen Landwirt mit seinem verkehrt aufgesetzten Käppi und seiner Jeanslatzhose mit den schwarzen Knieflicken. Leider bewegt auch er seine Arme beim Lenken nicht. Hier, in der Außenansicht, leistet der „Euro Truck Simulator 2“ mehr Vorbildwirkung und zeigt realistisches Lenkverhalten der Figur hinter dem Steuer.
Story
Der Bauer bearbeitet das Land und auch seine Tiere. Das ist sein Job. Der „Landwirtschafts-Simulator 2013“ geht auf diesen Beruf näher ein und will unter anderem auch den Betonkindern dieser Welt mehr von der Landwirtschaft zeigen. Damit auch die endlich kapieren, dass unsere Kühe nicht lila sind. Doch zuvor stimmen wir uns mit der gemütlichen Trailermusik auf das Spiel ein.Was uns die Vergangenheit gezeigt hat
Vor zwei Jahren war der „Landwirtschafts-Simulator 2011“ das Maß aller Landwirtschaftsdinge und unser damaliges Resümee lautete:„Der "Landwirtschafts-Simulator 2011" kann tolle Neuerungen vorweisen, wie die Milchproduktion oder den Multiplayer. Insgesamt hat sich die Neuauflage weiterentwickelt, wobei man sagen muss, dass sicherlich noch nicht das Maximum an Möglichkeiten ausgeschöpft wurde. Für Fans des Pflügens und Erntens auf jeden Fall empfehlenswert, wie gesagt vor allem wegen des Mehrspieler-Modus. Weiters ist es schön zu sehen, dass immer wieder neue Mods veröffentlicht werden, um das Spiel realistischer werden zu lassen und um den Fuhrpark vergrößern zu können.“
Und eigentlich könnte man dieses Fazit genauso gut auf den diesjährigen Ableger ummünzen. Natürlich ist der Mehrspieler-Modus keine Neuheit mehr, er hat aber auch nichts von seinem ländlichen Zauber eingebüßt. Es macht noch immer Spaß zusammen für einen Hof zu sorgen und die fleißigen Helferleins quer über den Bildschirm flitzen zu sehen. Auch die Tiere sind erwähnenswert, da dieses Mal, neben der Kuh, auch das Huhn und das Schaf Einzug in das Spiel halten. Dafür bekommt der Landwirt eine eigene Kuh- und Schafweide zu Verfügung gestellt, bei der sich zu Beginn jeweils ein Traktor befindet. So kann man per Tab-Taste – damit kann man alle seine Fahrzeuge durchschalten – schnell von einem Ort zum nächsten wechseln und sich um seine Tiere kümmern. Die Hühner befinden sich direkt am eigenen Bauernhof und sind mit ihren 40 Euro pro Stück leistbar. Die Eier kann man dann am Markt gegen Bares eintauschen, die Wolle der Schafe ebenfalls und auch die Milch der guten Kuh wird in Münzen umgewandelt, wenn der Milchwagen kommt.
Money, money, money
Doch nicht nur die Tiere zählen als Einnahmequelle, natürlich wird auch durch den Getreideanbau Geld verdient. Dazu gibt es etliche Saatgüter, die über die Äcker verstreut werden. So lassen sich die alten Bekannten namens Weizen, Mais, Raps, Gerste und die beiden neuen Sorten Zuckerrüben und Kartoffeln ansetzen. Hier gilt wieder pflügen, säen, düngen, ernten und verkaufen. Der Wirtschaftsteil in diesem Spiel rät aber davon ab, immer alles sofort zu verkaufen. Wer sich in Geduld übt, wird die Auswirkungen von Angebot und Nachfrage bemerken und kann daraus Kapital schlagen.Weitere Geldlieferanten sind Missionen, die immer wieder als Nachricht aufpoppen und eine bestimmte Leistung in einer bestimmten Zeit fordern. So kann zu Beginn schon einmal die Anfrage auftauchen, ob man nicht gerne den Golfplatz mähen möchte, die armen Golfer stehen knietief im Gras. Wie auch bei dieser Mission, muss man für die meisten Aufgaben ein gewisses Gerät besitzen. In diesem Fall gäbe es ein Mähwerk für den Traktor oder auch den Amazone Grashopper, einen mobilen Rasenmäher, der mit flotten 11 Km/h über die Lande rast. Wenn man so viel Zeit, um sein Ziel zu erreichen, hat, fallen einem plötzlich auf, dass man in der Egoperspektive eigentlich gar nicht existiert. Der Spieler hat keine Füße, das Lenkrad bewegt sich wie von Geisterhand und wenn man nach unten blickt sieht man nicht nur keine Füße sondern auch den leeren Sessel. Befindet sich die Kamera allerdings hinter dem Gefährt, sieht man den stolzen Landwirt mit seinem verkehrt aufgesetzten Käppi und seiner Jeanslatzhose mit den schwarzen Knieflicken. Leider bewegt auch er seine Arme beim Lenken nicht. Hier, in der Außenansicht, leistet der „Euro Truck Simulator 2“ mehr Vorbildwirkung und zeigt realistisches Lenkverhalten der Figur hinter dem Steuer.

