Professor Layton und die Maske der Wunder 3DS
Erscheinungstermin: 26.10.2012 Mehr Infos
Plattform: 3DS
Genre: Action
Release: 26.10.2012
Vertrieb: Nintendo
Entwickler: Level-5 Inc.
Webseite: Visit
USK-Einstufung:
Professor Layton und die Maske der Wunder
von FelixM (freier Mitarbeiter) 05.11.2012
Professor Layton lädt auch in diesem Jahr zu einem Abenteuer voller Rätsel. Von diesem Jahr an, ist die Plattform aber der 3DS. Ob sich der Sprung in die dritte Dimension gelohnt hat, erfahrt ihr hier.
Interessant ist dabei, dass sich in Monte d'Or einige für Hershel bekannte Gesichter aus seiner Jugendzeit befinden. In wieweit Layton's Vergangenheit, geprägt von einer Tragödie, mit dem derzeitigen Fall zusammen hängt, werdet ihr Schritt für Schritt erfahren.
Die Rätsel sind dabei relativ verschieden. So müsst ihr mal ein Schachbrett in bestimmte Bereiche einteile und dafür sorgen, dass sich eine bestimmte Anzahl in ihnen befindet, mal müsst ihr aufgrund verschiedener Hinweise bestimmen welcher Person X gehört usw. Doch wie ist die Qualität der Rätsel?
Mäßig. Viele Rätsel lassen sich durch einfaches ausprobieren lösen, ohne dass die Bewertung verschlechtert wird, andere sind aufgrund der bereits in der Aufgabe gegebenen Hinweise wirklich sehr logisch und bei wieder anderen ist die Formulierung etwas schwammig ausgedrückt. Doch zum Glück gibt es noch die Art von Fangfragen und wirklich gute Rätsel, deren Anzahl aber leider vergleichsweise gering ist. Benötigt ihr bei einem Rätsel Hilfe, könnt ihr Hinweismünzen, die ihr in den Arealen findet, einsetzen, um bis zu vier Hinweise zu erhalten. Somit sollte so ziemlich jedes Rätsel gelöst werden können. Bereits in der ersten Spielstunde wurde ich aber auch wirklich geschockt. Dass Rätseltypen auftauchen, die es beim Vorgänger bereits gab, war mir bewusst, allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass auch die Rätsel an sich wieder auftauchen. Da ich mich vorher mit der “Professor Layton” Serie nicht so extrem auseinander gesetzt habe, sind mir zwar nicht so viele aufgefallen, echte Layton-Fans dürften aber hier enttäuscht werden. In diesem Sinne wird es auch interessant, wie die Rätsel sein werden, von denen pro Tag seit Release für ein Jahr lang jeweils eins via SpotPass erscheint. Vielleicht werden es noch mehr altbackene Rätsel, aber vielleicht sind es auch welche, die die Animationen und den 3D-Effekt richtig ausnutzen, was die bereits enthaltenen Rätsel leider nur sehr dürftig tun.
Wer sich an den Wiederholungen in den vorigen Teilen der Serie nicht gestört hat, den erwarten nette, wenn auch nicht immer unbedingt besonders begeisternde Aufgaben.
Es sollte aber auch erwähnt werden, dass “Professor Layton und die Maske der Wunder” nicht nur aus Rätseln besteht. In der Story tauchen so manche Momente der Abwechslung auf. So müsst ihr z.B. bei einer Verfolgungsjagd Hindernissen ausweichen oder später in einem Flashback eine Ruine erforschen. Die Dosierung dieser Abwechslung sind meines Erachtens aber nicht ganz gelungen. So gibt es die Minispiele auf einmal und dann in einer so großen Portion, dass ich mir doch eher einen Teil gewünscht hätte und später dann wieder das Erlebnis habe.
Von dem Prinzip sind drei Minispiele durchaus besser gelungen, die man zu einem bestimmten Spielabschnitt findet und dann jederzeit im Menü ausführen kann. Ein „nintendogs + cats“-ähnliches Aufzuchtspiel, dann eine Art „Kaufmannsladen“, wo man die Regale so befüllen muss, die die Kunden leer kaufen wollen. Des Weiteren gibt es eine Disziplin, in der ihr einen Roboter durch verschiedene Abschnitte befördern müsst.
Dies kann ganz schön anspruchsvoll werden, da der Apparat immer eine bestimmte Anzahl an Schritte geht und genau auf einem Feld landen muss, ehe er keine Energie mehr hat. Wer den Minispielen etwas abgewinnen kann, wird über den etwa 12 Stunden langen Story-Modus hinaus noch gut unterhalten. Neue Abschnitte für diese findet ihr in allen möglichen Bereichen, also schaut immer lieber zweimal nach.
Anarchie in der Wüste
Wieder einmal wird die Hilfe von Hershel Layton benötigt: Die prosperierende Wüstenstadt Monte d'Or, die nicht gerade wenig an Las Vegas erinnert, wird vom maskierten Gentleman heimgesucht, der scheinbar übernatürliche Tricks dank der Maske des Chaos vollführt und den Vorherrschenden der Stadt viele Sorgen bereiten. Nein, bei dem maskierten Gentleman handelt es sich nicht um V aus “V wie Vendetta”, Anarky aus “Batman” oder Guy Fawkes. Professor Layton wird gerufen, um die wahre Identität des Terroristen zu enthüllen und ihn zu stoppen, ehe jemand zu schaden kommt.Interessant ist dabei, dass sich in Monte d'Or einige für Hershel bekannte Gesichter aus seiner Jugendzeit befinden. In wieweit Layton's Vergangenheit, geprägt von einer Tragödie, mit dem derzeitigen Fall zusammen hängt, werdet ihr Schritt für Schritt erfahren.
Kein Rätsel ohne Lösung
Spielerisch ist dieser Titel seinen Wurzeln treu geblieben. Ihr klickt euch von einem Areal ins nächste, untersucht via Touchscreen-Berührungen die Umgebung, sprecht mit den Leuten und löst viele viele Rätsel. Die Steuerung wird immer zuvor erklärt und ist wieder einmal einfach gehalten. Neu ist, dass ihr euch aussuchen könnt, ob ich ihr nochmal die Aufgabe eingeblendet haben wollt und wenn ja auf welchen Bildschirm.Die Rätsel sind dabei relativ verschieden. So müsst ihr mal ein Schachbrett in bestimmte Bereiche einteile und dafür sorgen, dass sich eine bestimmte Anzahl in ihnen befindet, mal müsst ihr aufgrund verschiedener Hinweise bestimmen welcher Person X gehört usw. Doch wie ist die Qualität der Rätsel?
Mäßig. Viele Rätsel lassen sich durch einfaches ausprobieren lösen, ohne dass die Bewertung verschlechtert wird, andere sind aufgrund der bereits in der Aufgabe gegebenen Hinweise wirklich sehr logisch und bei wieder anderen ist die Formulierung etwas schwammig ausgedrückt. Doch zum Glück gibt es noch die Art von Fangfragen und wirklich gute Rätsel, deren Anzahl aber leider vergleichsweise gering ist. Benötigt ihr bei einem Rätsel Hilfe, könnt ihr Hinweismünzen, die ihr in den Arealen findet, einsetzen, um bis zu vier Hinweise zu erhalten. Somit sollte so ziemlich jedes Rätsel gelöst werden können. Bereits in der ersten Spielstunde wurde ich aber auch wirklich geschockt. Dass Rätseltypen auftauchen, die es beim Vorgänger bereits gab, war mir bewusst, allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass auch die Rätsel an sich wieder auftauchen. Da ich mich vorher mit der “Professor Layton” Serie nicht so extrem auseinander gesetzt habe, sind mir zwar nicht so viele aufgefallen, echte Layton-Fans dürften aber hier enttäuscht werden. In diesem Sinne wird es auch interessant, wie die Rätsel sein werden, von denen pro Tag seit Release für ein Jahr lang jeweils eins via SpotPass erscheint. Vielleicht werden es noch mehr altbackene Rätsel, aber vielleicht sind es auch welche, die die Animationen und den 3D-Effekt richtig ausnutzen, was die bereits enthaltenen Rätsel leider nur sehr dürftig tun.
Wer sich an den Wiederholungen in den vorigen Teilen der Serie nicht gestört hat, den erwarten nette, wenn auch nicht immer unbedingt besonders begeisternde Aufgaben.
Es sollte aber auch erwähnt werden, dass “Professor Layton und die Maske der Wunder” nicht nur aus Rätseln besteht. In der Story tauchen so manche Momente der Abwechslung auf. So müsst ihr z.B. bei einer Verfolgungsjagd Hindernissen ausweichen oder später in einem Flashback eine Ruine erforschen. Die Dosierung dieser Abwechslung sind meines Erachtens aber nicht ganz gelungen. So gibt es die Minispiele auf einmal und dann in einer so großen Portion, dass ich mir doch eher einen Teil gewünscht hätte und später dann wieder das Erlebnis habe.
Von dem Prinzip sind drei Minispiele durchaus besser gelungen, die man zu einem bestimmten Spielabschnitt findet und dann jederzeit im Menü ausführen kann. Ein „nintendogs + cats“-ähnliches Aufzuchtspiel, dann eine Art „Kaufmannsladen“, wo man die Regale so befüllen muss, die die Kunden leer kaufen wollen. Des Weiteren gibt es eine Disziplin, in der ihr einen Roboter durch verschiedene Abschnitte befördern müsst.
Dies kann ganz schön anspruchsvoll werden, da der Apparat immer eine bestimmte Anzahl an Schritte geht und genau auf einem Feld landen muss, ehe er keine Energie mehr hat. Wer den Minispielen etwas abgewinnen kann, wird über den etwa 12 Stunden langen Story-Modus hinaus noch gut unterhalten. Neue Abschnitte für diese findet ihr in allen möglichen Bereichen, also schaut immer lieber zweimal nach.

