Halo 4 Xbox 360
Erscheinungstermin: 06.11.2012 Mehr Infos
Plattform: Xbox 360
Genre: Action
Release: 06.11.2012
Vertrieb: Microsoft
Entwickler: 343 Industries
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Halo 4
von Mike Moharitsch (freier Mitarbeiter) 01.11.2012
Lange mussten sich Fans des Master Chief gedulden, doch nun feiert John 117 sein lang ersehntes Comeback. Nachdem seit seinem letzten Auftritt in „Halo 3“ zwei Ableger mit den Namen „Halo: Reach“ und „Halo 3: ODST“ an den Start gingen, geht die Story rund um den Spartan und seiner K.I. Cortana nun endlich weiter. Ob „Halo 4“ die hohe Latte erreicht, die seine Vorgänger gelegt haben oder diese sogar nach obenhin korrigiert, erfahrt ihr im folgenden Review.
Dann jedoch geschieht etwas Unvorhersehbares. Der künstliche Planet transformiert sich zu einem gigantischen Portal, und alles in der Nähe befindliche wird unaufhaltsam auf dessen Oberfläche gesogen, auch die „Forward Unto Dawn“. Wie durch ein Wunder überlebt John den Aufprall und erwacht in einem Friedhof aus Schiffswracks. Cortana weist ihm den Weg zu einer Einrichtung auf der Planetenoberfläche, um zu erfahren wo sie sich befinden. Dabei verliert sie zunehmend die Kontrolle. K.I.s, wie Cortana eine ist, verfallen nach sieben Jahren dem Wahnsinn und denken sich buchstäblich zu Tode – Cortana ist bereits acht Jahre alt. John verspricht ihr sie unter allen Umständen zu retten, wenn sie erst einmal zurück auf der Erde sind. Plötzlich erhalten sie ein verzerrtes, schwer zu deutendes Signal der Infinity, die ihr Notsignal erhalten hat. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Da der Masterchief aufgrund von Störsendern nicht in der Lage ist, die „Infinity“ zu kontaktieren. Obendrein droht ihr das gleiche Schicksal wie der „Forward Unto Dawn“, wenn sie zu nahe an den Planeten kommt.
In einer Einrichtung greift die zunehmend labile Cortana auf ein Terminal zu und erkennt, dass sie sich auf Requiem, einem künstlichen Planeten der Erbauer der „Halo“-Ringe befinden. Es gelingt John und Cortana einige Barrieren zu deaktivieren, doch es sind die falschen. Sie entfesseln dadurch eine unglaublich mächtige Kreatur, die für Äonen eingesperrt war, da sie zu gefährlich für das Universum und ins besondere für die Menschheit ist. Der Name der Kreatur ist Didaktiker und er verabscheut die Menschen und ihren Drang zur Expansion, er will sie ein für alle Mal auslöschen und braucht dazu ein Werkzeug, welches Erzeuger genannt wird. Er und einige Blutsväter greifen John an – somit hat er es mit völlig neuen Gegnern zu tun. Die Mühen waren um sonst! Die „Infinity“ wird in den Sog gezogen und schlägt hart auf dem Planeten auf. Sowohl der Didaktiker als auch John begeben sich zur Absturzstelle. Ein Wettlauf zu der besagten Einrichtung entsteht, die sich auf einem der „Halo“-Ringe befindet. Kann John die Menschheit vor der Ausrottung bewahren?
Im Mittelpunkt der äußerst emotionalen Story steht die Beziehung zwischen John und Cortana als auch ihr zunehmendes Abdriften in den Wahnsinn. Selten erlebte ich eine Story, die einen Gamer so absorbiert und emotional aufwühlt. Cortana wirkt menschlicher als John und hat Angst um ihre Existenz. John wiederum empfindet sehr viel für sie und will alles unternehmen, um sie zu retten und zu beschützen. Gemeinsam halten sie sich am Leben und meistern die schwierigsten Aufgaben. Hut ab vor 343 Industries für diese geniale Mensch-Maschine-Beziehung, wobei es fraglich ist wer von beiden die Maschine ist und wer der Mensch.
Trotz der enorm guten Story gibt es einen unglaublichen Schwachpunkt. Aufgrund der kurzen Spielzeit wird der Spieler viel zu früh aus dieser packenden Story gerissen und das Spiel endet einfach viel zu abrupt. Wenn die Credits am Bildschirm auftauchen denkt man sich, es sei ein Scherz. Es kommt einem so vor, als wäre das Spiel mittendrin beendet und unfertig. Warum man diese atemberaubende Single-Player-Kampagne so kurz gehalten hat und so unfertig ist mir ein Rätsel. Somit zerstört man das Schönste im Spiel: Die mitreißende Story.
Der Menschheit größte Bedrohung
Nach den Geschehnissen von „Halo 3“ und der Zerstörung eines der „Halo“-Ringe, treiben der Master Chief und Cortana in einem abgetrennten Teil des ominösen Schlachtkreuzers „Forward Unto Dawn“ hilflos im All. Vier Jahre später erweckt Cortana Spartan aus dem Kälteschlaf, da jemand in die Überreste des Schiffes eindringen will. Schon zu Beginn verblüfft Cortana dabei mit ihrer Menschlichkeit. Nach kurzen Untersuchungen wird klar, dass sich Allianz-Truppen an Bord befinden. Als John sich einen Weg aus dem Inneren des Schiffes an jene Stelle kämpft, an der die „Forward Unto Dawn“ zerfetzt wurde, bietet sich ein unvorstellbarer Anblick. Der Raumkreuzer hat sich einem gigantischen, künstlichen Planeten angenähert, in dessen Orbit sich einige Allianz-Kreuzer tummeln. Es gelingt John die Abwehrsysteme des Schiffs online zu bringen und den Angriff zurück zu schlagen.Dann jedoch geschieht etwas Unvorhersehbares. Der künstliche Planet transformiert sich zu einem gigantischen Portal, und alles in der Nähe befindliche wird unaufhaltsam auf dessen Oberfläche gesogen, auch die „Forward Unto Dawn“. Wie durch ein Wunder überlebt John den Aufprall und erwacht in einem Friedhof aus Schiffswracks. Cortana weist ihm den Weg zu einer Einrichtung auf der Planetenoberfläche, um zu erfahren wo sie sich befinden. Dabei verliert sie zunehmend die Kontrolle. K.I.s, wie Cortana eine ist, verfallen nach sieben Jahren dem Wahnsinn und denken sich buchstäblich zu Tode – Cortana ist bereits acht Jahre alt. John verspricht ihr sie unter allen Umständen zu retten, wenn sie erst einmal zurück auf der Erde sind. Plötzlich erhalten sie ein verzerrtes, schwer zu deutendes Signal der Infinity, die ihr Notsignal erhalten hat. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Da der Masterchief aufgrund von Störsendern nicht in der Lage ist, die „Infinity“ zu kontaktieren. Obendrein droht ihr das gleiche Schicksal wie der „Forward Unto Dawn“, wenn sie zu nahe an den Planeten kommt.
In einer Einrichtung greift die zunehmend labile Cortana auf ein Terminal zu und erkennt, dass sie sich auf Requiem, einem künstlichen Planeten der Erbauer der „Halo“-Ringe befinden. Es gelingt John und Cortana einige Barrieren zu deaktivieren, doch es sind die falschen. Sie entfesseln dadurch eine unglaublich mächtige Kreatur, die für Äonen eingesperrt war, da sie zu gefährlich für das Universum und ins besondere für die Menschheit ist. Der Name der Kreatur ist Didaktiker und er verabscheut die Menschen und ihren Drang zur Expansion, er will sie ein für alle Mal auslöschen und braucht dazu ein Werkzeug, welches Erzeuger genannt wird. Er und einige Blutsväter greifen John an – somit hat er es mit völlig neuen Gegnern zu tun. Die Mühen waren um sonst! Die „Infinity“ wird in den Sog gezogen und schlägt hart auf dem Planeten auf. Sowohl der Didaktiker als auch John begeben sich zur Absturzstelle. Ein Wettlauf zu der besagten Einrichtung entsteht, die sich auf einem der „Halo“-Ringe befindet. Kann John die Menschheit vor der Ausrottung bewahren?
Im Mittelpunkt der äußerst emotionalen Story steht die Beziehung zwischen John und Cortana als auch ihr zunehmendes Abdriften in den Wahnsinn. Selten erlebte ich eine Story, die einen Gamer so absorbiert und emotional aufwühlt. Cortana wirkt menschlicher als John und hat Angst um ihre Existenz. John wiederum empfindet sehr viel für sie und will alles unternehmen, um sie zu retten und zu beschützen. Gemeinsam halten sie sich am Leben und meistern die schwierigsten Aufgaben. Hut ab vor 343 Industries für diese geniale Mensch-Maschine-Beziehung, wobei es fraglich ist wer von beiden die Maschine ist und wer der Mensch.
Trotz der enorm guten Story gibt es einen unglaublichen Schwachpunkt. Aufgrund der kurzen Spielzeit wird der Spieler viel zu früh aus dieser packenden Story gerissen und das Spiel endet einfach viel zu abrupt. Wenn die Credits am Bildschirm auftauchen denkt man sich, es sei ein Scherz. Es kommt einem so vor, als wäre das Spiel mittendrin beendet und unfertig. Warum man diese atemberaubende Single-Player-Kampagne so kurz gehalten hat und so unfertig ist mir ein Rätsel. Somit zerstört man das Schönste im Spiel: Die mitreißende Story.

