Medal of Honor: Warfighter PC,Xbox 360,PS3
Erscheinungstermin: 25.10.2012 Mehr Infos
Plattform: PC,Xbox 360,PS3
Genre: Action
Release: 25.10.2012
Vertrieb: Electronic Arts
Entwickler: Danger Close
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Medal of Honor: Warfighter
von Matthias Jamnig 25.10.2012
Noch bevor das große Rennen zwischen den FPS-Giganten „Call of Duty“ und „Battlefield“ losgeht, wagt eine krisengebeutelte Brand den Sprung ins Military-Shooter-Haifischbecken. Ob „Medal of Honor: Warfighter“ dabei Zähne zeigt oder untergeht, erfahrt ihr in unserem Review.
Stump hingegen bleibt ein charakterloser Sniper, den man ohne eine Beziehung zu ihm aufzubauen durch zahlreiche Feuergefechte steuert. Zudem fehlt dem Spiel ein übergeordneter Handlungsstrang. Zwar wird schnell klar, dass das Team einem terroristischen Netzwerk auf den Fersen ist, das im Besitz eines hochexplosiven Sprengstoffs ist, doch über die gesamte Spieldauer vermisst man das Aufkommen einer irgendwie gearteten Motivation den Schurken hinterherzujagen. So wenig Beziehung man zu den Helden der Geschichte aufbaut, so unklar bleibt auch die Klarheit darüber, was man in den einzelnen Missionen gerade bewerkstelligen will. Dementsprechend bleibt am Ende auch die Befriedigung aus etwas erreicht zu haben und somit auch die Motivation „Medal of Honor: Warfighter“ erneut durchzuspielen.
Die Kampagne
Unsere Reise durch den zweiten Versuch von Danger Close die „Medal of Honor“-Reihe wieder auf Erfolgskurs zu bringen beginnen wir in der Singleplayer-Kampagne. Diese beschäftigt erfahrene FPS-Hasen circa fünf Stunden, während Gelegenheitsspieler wohl an die sieben Stunden mit Preacher und Stump zubringen werden. Und in der Kürze dieses Modus liegt auch schon eines der Probleme von „Medal of Honor: Warfighter“ begraben, denn während sich die Spielzeit zu ziemlich gleichen Teilen auf die zwei oben genannten Soldaten aufteilt, erhält nur Preacher einige Storyelemente, die über das bloße Abknallen von Terroristen im Mittleren Osten hinausgehen. In zu oft eingestreuten Cutscenes wird versucht das Dilemma des Navy Seal zwischen Vaterlandsliebe und Familie zu zeigen, doch im Grunde bleibt es bei einem gut gemeinten Ansatz.Stump hingegen bleibt ein charakterloser Sniper, den man ohne eine Beziehung zu ihm aufzubauen durch zahlreiche Feuergefechte steuert. Zudem fehlt dem Spiel ein übergeordneter Handlungsstrang. Zwar wird schnell klar, dass das Team einem terroristischen Netzwerk auf den Fersen ist, das im Besitz eines hochexplosiven Sprengstoffs ist, doch über die gesamte Spieldauer vermisst man das Aufkommen einer irgendwie gearteten Motivation den Schurken hinterherzujagen. So wenig Beziehung man zu den Helden der Geschichte aufbaut, so unklar bleibt auch die Klarheit darüber, was man in den einzelnen Missionen gerade bewerkstelligen will. Dementsprechend bleibt am Ende auch die Befriedigung aus etwas erreicht zu haben und somit auch die Motivation „Medal of Honor: Warfighter“ erneut durchzuspielen.

