Doch bevor es so richtig los geht, müssen wir uns auch noch um die wichtigen Dinge im Leben kümmern. Ein Zyklop hat einfach so das Bier gemopst, was man als echter Wikinger natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann. Und so begibt man sich in den ersten
Dungeon, um dem Ungeheuer eine auf den Deckel zu geben. So gibt es immer wieder mal nette
Nebenquests, die sich mit den kleineren und größeren Wehwehchen der Wikinger beschäftigen. Im Laufe des Spiels erfährt man schnell, dass die Untoten das Land zerstören und Olaf dagegen ankämpfen muss. Dann auf zum Rosse, die Untoten zu erschlagen, es dem heimtückischen Bruder zu zeigen und sonstiges Wikingerzeugs zu erledigen!
Wikinger-Style
Durch das nordische Setting kommt frischer Wind ins Spiel. So gibt es neue Einheiten, wie z.B. Eisbären, Wikinger oder die mächtigen Berserker, welche im Nahkampf ordentlich austeilen. Auch ganz neue Zaubersprüche und Skilltreefähigkeiten sind mit dabei und durch diese Vielfalt an Möglichkeiten gewinnt das Spiel sehr viel an taktischer Tiefe. Natürlich nicht neu ist das Grundprinzip des Spiels; noch immer steuert man den Helden in der Vogelperspektive durch die Welt und wenn dieser in ein Monster hinein läuft, dann beginnt der typische Oldschool-Hexafeld-Rundenstrategiekampf, wie man es auch aus der Serie von „Heroes of Might and Magic“ kennt.
Genau in diesen Kämpfen kommen alle vorher getroffenen, taktischen Entscheidungen zum tragen und so muss man versuchen mit Nah- und Fernkampf, mit Magie und sogar dem eigenen Helden, der hin und wieder eingreifen kann, den Gegner zu vernichten. Wer die Vorgänger schon mochte, wird das Kampfsystem jetzt großartig finden, da es an den richtigen Stellen erweitert wurde, aber seine Wurzeln behalten hat. Außerdem sollte durch die vier verschiedenen Schwierigkeiten (von leicht bis unmöglich) für jeden Spieler das Richtige dabei sein, um im Spiel viel Spaß zu haben. Was wir gegenüber „King’s Bounty: Armored Princess“ am meisten vermissen sind die drei verschiedenen Modi, die es damals gab. Bei „King’s Bounty: Warriors of the North“ gibt es nur mehr einen Story-Modus, dieser ist aber dafür mit gewohnt guten
Nebenquests bestückt. Diese sollte man aber nicht nur wegen der netten Story lesen, nein, man weiß sonst auch nicht wirklich was zu tun ist und wo man etwas findet, da es keinen Punkt auf der Karte gibt wo man gerade hin muss. Da heißt es dann Suchen!
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