Rollercoaster Tycoon 3D 3DS
Erscheinungstermin: 26.10.2012 Mehr Infos
Plattform: 3DS
Genre: Action
Release: 26.10.2012
Vertrieb: Namco Bandai
Entwickler: Atari
USK-Einstufung:
Rollercoaster Tycoon 3D
von Stefan Hohenwarter 25.10.2012
„RollerCoaster Tycoon“ kommt nun auch auf den 3DS! Die Wirtschaftssimulation, die euch in die Rolle eines Parkdirektors schlüpfen lässt, feiert bereits morgen das Debüt auf Nintendos 3D-fähigem Handheld. Ob es gelungen ist, erfahrt ihr im folgenden Testbericht!
Leider nein! Zwar haben sich die Entwickler große Mühe gegeben, die Steuerung möglichst schonend auf den 3DS zu bringen, doch es blieb nur beim Versuch. Die Komplexität des Spiels ist für den 3DS einfach zu hoch. Das merkt man schon, wenn das Tutorial 15-20 Minuten dauert und man mit tonnenweise Informationen überhäuft wird und man laut dem Spiel nur die Basics gelernt hat. Grundlagen verstanden, geht's nun endlich los. Das Menü ist auf dem ersten Blick noch übersichtlich, aber die Bedienung ist einfach nur umständlich. Meiner Meinung nach braucht man für ein Spiel dieser Art einen großen Bildschirm.
Es gibt zwar noch mehr als den Wirtschaftssimulationszweig, der auch für den 3DS ideal ist, doch nach einer Runde mit einer selbst gebauten Achterbahn in der First-Person-View ist der Zauber verflogen. Die weiteren Möglichkeiten, die das Spiel bietet, sind überaus überschaubar und hauptsächlich Spielereien. Anders kann man Onride-Fotos und die StreetPass-Funktionen definitiv nicht bezeichen. Bei den Onride-Fotos platziert ihr irgendwo auf einer Achterbahn eine Kamera. Kommt ihr nun beim Testlauf bei dieser Kamera an, macht die Front-Kamera des 3DS ein reales Foto von euch und zeigt es direkt im Spiel an. Was bei der Standard-App des 3DS „Face Raiders“ noch halbwegs gut aussieht, wirkt bei „RollerCoaster Tycoon“ am 3DS einfach nur billig und kindisch. Klar ist es posìtiv hervorzuheben, dass die Entwickler die Features des 3DS integrieren, doch wenn so halbherzige Umsetzungen herauskommen, sollte man wohl besser darauf verzichten. Warum nutzt man nicht den Bewegungssensor des 3DS um der First-Person-View bei der Achterbahn-Testfahrt etwas mehr Authentizität zu geben? Das hat schon beim Periskop von Nintendos U-Boot-Spiel „Steel Diver“ funktioniert. Ein ähnlich trauriges Bild wartet bei den StreetPass Features. Ihr könnt eure Achterbahnen mit Freunden via StreetPass teilen und euch auch von den Werken eurer Freunde inspirieren lassen.
Nachdem wir jetzt genug über das Drumherum geredet haben, kommen wir jetzt einmal zum Bärenanteil: der Wirtschaftssimulation. „RollerCoaster Tycoon“ lässt euch in die Rolle eines Parkdirektors schlüpfen. Ihr seid für die Finanzen, das Personal, die Attraktionen im Park und vieles mehr verantwortlich. Im Story-Modus, der im Prinzip eine wahllose Aneinanderreihung von Missionen ist, müsst ihr eurer wirtschaftliches Geschick auf die Probe stellen. Ziele wie „Zahlen Sie den Kredit zurück“, „Schaffen Sie 60 Besucher“ oder „Erwirtschaften Sie in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Monaten einen Gewinn von mindestens 100$“, gilt es zu erreichen. Dank des Tutorials sind wir auch gut auf die Aufgaben vorbereitet, aber wirklich Spaß macht das dennoch nicht.
Background
Ein Blick in die Vergangenheit von „RollerCoaster Tycoon“ führt uns ins Jahr 1999. In diesem Jahr erschien, die von Chris Sawyer entwickelte Wirtschaftssimulation „RollerCoaster Tycoon“. Im Gegensatz zu den Konkurrenten „Transport Tycoon“ oder „Industrie Tycoon“ schlüpft ihr in „RollerCoaster Tycoon“ in die Position einen Vergnügungspark zu leiten. Erinnerungen an das kultige „Theme Park“ (1994), das von Peter Molyneux und seiner Firma Bullfrog Productions entwickelt wurde, werden wach und schon damals merkte man, dass die Käuferschaft Gefallen an dieser Art von Spiel findet. Zurück zu „RollerCoaster Tycoon“. Der Debüt-Titel der Reihe erschien für PC und Xbox, während die Fortsetzungen „RollerCoaster Tycoon 2“ und „RollerCoaster Tycoon 3“ nur noch für den PC erschienen. Mit dem 3DS taucht wieder einmal ein Ableger für eine andere Plattform als den PC auf. Doch wie fühlt es sich an eine Wirtschaftssimulation auf Nintendos Handheld zu spielen?Gameplay & Bedienung
Warum sich die Entwickler entschlossen haben einen „RollerCoaster Tycoon“-Ableger für den 3DS zu machen erschließt sich mir nicht ganz, denn die Steuerung mittels Stylus und der doch kleine Bildschirm sind nicht gerade ideale Voraussetzungen. Aber vielleicht ist das ja halb so schlimm?Leider nein! Zwar haben sich die Entwickler große Mühe gegeben, die Steuerung möglichst schonend auf den 3DS zu bringen, doch es blieb nur beim Versuch. Die Komplexität des Spiels ist für den 3DS einfach zu hoch. Das merkt man schon, wenn das Tutorial 15-20 Minuten dauert und man mit tonnenweise Informationen überhäuft wird und man laut dem Spiel nur die Basics gelernt hat. Grundlagen verstanden, geht's nun endlich los. Das Menü ist auf dem ersten Blick noch übersichtlich, aber die Bedienung ist einfach nur umständlich. Meiner Meinung nach braucht man für ein Spiel dieser Art einen großen Bildschirm.
Es gibt zwar noch mehr als den Wirtschaftssimulationszweig, der auch für den 3DS ideal ist, doch nach einer Runde mit einer selbst gebauten Achterbahn in der First-Person-View ist der Zauber verflogen. Die weiteren Möglichkeiten, die das Spiel bietet, sind überaus überschaubar und hauptsächlich Spielereien. Anders kann man Onride-Fotos und die StreetPass-Funktionen definitiv nicht bezeichen. Bei den Onride-Fotos platziert ihr irgendwo auf einer Achterbahn eine Kamera. Kommt ihr nun beim Testlauf bei dieser Kamera an, macht die Front-Kamera des 3DS ein reales Foto von euch und zeigt es direkt im Spiel an. Was bei der Standard-App des 3DS „Face Raiders“ noch halbwegs gut aussieht, wirkt bei „RollerCoaster Tycoon“ am 3DS einfach nur billig und kindisch. Klar ist es posìtiv hervorzuheben, dass die Entwickler die Features des 3DS integrieren, doch wenn so halbherzige Umsetzungen herauskommen, sollte man wohl besser darauf verzichten. Warum nutzt man nicht den Bewegungssensor des 3DS um der First-Person-View bei der Achterbahn-Testfahrt etwas mehr Authentizität zu geben? Das hat schon beim Periskop von Nintendos U-Boot-Spiel „Steel Diver“ funktioniert. Ein ähnlich trauriges Bild wartet bei den StreetPass Features. Ihr könnt eure Achterbahnen mit Freunden via StreetPass teilen und euch auch von den Werken eurer Freunde inspirieren lassen.
Nachdem wir jetzt genug über das Drumherum geredet haben, kommen wir jetzt einmal zum Bärenanteil: der Wirtschaftssimulation. „RollerCoaster Tycoon“ lässt euch in die Rolle eines Parkdirektors schlüpfen. Ihr seid für die Finanzen, das Personal, die Attraktionen im Park und vieles mehr verantwortlich. Im Story-Modus, der im Prinzip eine wahllose Aneinanderreihung von Missionen ist, müsst ihr eurer wirtschaftliches Geschick auf die Probe stellen. Ziele wie „Zahlen Sie den Kredit zurück“, „Schaffen Sie 60 Besucher“ oder „Erwirtschaften Sie in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Monaten einen Gewinn von mindestens 100$“, gilt es zu erreichen. Dank des Tutorials sind wir auch gut auf die Aufgaben vorbereitet, aber wirklich Spaß macht das dennoch nicht.

