XCOM: Enemy Unknown PC,PS3,Xbox 360
Erscheinungstermin: 12.10.2012 Mehr Infos
XCOM: Enemy Unknown
von Stefan Hohenwarter 14.10.2012
Wir sind gekommen, um zu bleiben! Das denken sich wohl die extraterrestrischen Besucher, die seit dem 12. Oktober 2012 die Erdbevölkerung auf der PlayStation 3, der Xbox 360 und dem PC in Angst und Schrecken versetzen. Wir haben uns das Remake des Kultspiels angeschaut und was wir davon halten, erfahrt ihr im folgenden Testbericht!
Doch hier wird nicht nur geforscht und gebaut, sondern auch die Welt im Auge behalten. Mit Hilfe von Satelliten werden die außerirdischen Bewegungen auf der Erde detektiert und beobachtet. Wenn ein neuer Einsatzort gefunden wurde (z. B. fliegendes bzw. abgestürztes UFO, entführte Zivilisten oder platzierte Bomben), schickt ihr Abfangjäger oder einen Eingreiftrupp nach z. B. Argentinien, Brasilien, China oder Europa. Solltet ihr eine Nation bevorzugen oder vernachlässigen, schlägt sich das prompt auf die Finanzen nieder. Denn wenn ein Land die Unterstützung aufkündigt, fehlt ein Posten in der Bilanz, der nur schwer zu kompensieren ist. Nicht nur einmal müsst ihr euch entscheiden, welcher Nation ihr helft, da ihr nicht alle Krisenherde zugleich in Angriff nehmen könnt. Dazu kommt die einschneidende Veränderung, dass ihr nicht wie beim Original mehrere Basen auf der Welt verteilen könnt, sondern mit nur einer auskommen müsst.
Background
“X-COM“ (bzw. „XCOM“) ist allen älteren Fans von rundenbasierten Taktikshootern mehr als nur ein Begriff. Die Spieleschmiede Mythos Games hatte Mitte der 90er mit „X-COM: UFO Defense“, „X-COM: Terror from the Deep“ und „X-COM: Apocalypse“ die ersten drei Teile der Reihe veröffentlicht, die auch unzählige Auszeichnungen erhielt. Neben „Jagged Alliance“ war „X-COM“ wohl das bekannteste rundenbasierte Taktikshooter-Franchise, das dank 2K Games und der Firaxis Studios nun wieder auflebt. Spannend ist hier, dass auch Veteranen, die schon damals an den „XCOM“ Spielen gearbeitet haben, in die Entwicklung des Remakes „XCOM: Enemy Unknown“ involviert sind.Worum geht’s eigentlich?
Damals wie heute erwartet die Spieler das gleiche Setting. Aliens überfallen die Erde und zwar mit roher Waffengewalt. Verhandelt wird nicht und so bleibt als einziger Ausweg, eine Spezialeinheit zu gründen, die die Menschheit vor der Bedrohung aus dem All beschützt: X-COM bzw. XCOM (Abkürzung für Extraterrestrial Combat Force). Doch ein Haufen Soldaten ohne Hirn kann gegen die Extraterrestrischen nichts ausrichten! Köpfchen ist gefragt und hier kommt ihr ins Spiel. Ihr leitet die Geschicke der XCOM sowohl in der Operationsbasis als auch am Schlachtfeld. Wie Fans des Originals wissen, kann so eine Operation nicht ohne die Unterstützung von Geldgebern lange aufrechterhalten werden, und so leisten die Nationen dieser Welt ihren Beitrag: finanziell oder in Form von Human Ressources. Hierbei ist auch die Niederlage-Bedingung enthalten: Sollten acht oder mehr Nationen von ihrer Unterstützungsliste abspringen, weil die XCOM ihnen im Kampf gegen die außerirdische Bedrohung zu wenig Beistand leistet, ist das Spiel verloren.Die Basis
Der Dreh- und Angelpunkt ist die XCOM-Basis, in der euch Experten aus den Bereichen Technik, Taktik, Forschung und vielem mehr mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Basisbau ist schon der erste Bereich, der strategisches und finanzielles Geschick verlangt. Der Platz ist begrenzt, jedes Labor oder jede Fertigungshalle verursacht laufende Kosten und Personal wird auch benötigt. Besonders am Anfang fällt es schwer, mit den wenigen Ressourcen (Geld und Personal) Haus zu halten. Neben der Errichtung von neuen Räumlichkeiten werden hier auch die Soldaten ausgerüstet, Forschungen betrieben, neue Gerätschaften gebaut etc. Der Ablauf gestaltet sich dabei recht einfach: Ihr fliegt zu einem Einsatz und sammelt nach Erledigung aller Ziele jegliches Material der Außerirdischen ein. Materialien, Leichen, Technik, Waffen und ähnliches wird mit dem Truppentransporter ins Hauptquartier gebracht. Danach wandern die Gegenstände in die Forschungsabteilung. Um neue Erkenntnisse reicher, besteht nun die Möglichkeit, neue Gerätschaften zu bauen und diese selbst einzusetzen oder an Auftraggeber zu verkaufen. Während man zu Beginn des Abwehrkampfes nur auf Menschen-Technologie setzt, halten immer mehr Materialien und Technologien der Aliens bei Waffen, Raumschiffen und anderem Einzug.Doch hier wird nicht nur geforscht und gebaut, sondern auch die Welt im Auge behalten. Mit Hilfe von Satelliten werden die außerirdischen Bewegungen auf der Erde detektiert und beobachtet. Wenn ein neuer Einsatzort gefunden wurde (z. B. fliegendes bzw. abgestürztes UFO, entführte Zivilisten oder platzierte Bomben), schickt ihr Abfangjäger oder einen Eingreiftrupp nach z. B. Argentinien, Brasilien, China oder Europa. Solltet ihr eine Nation bevorzugen oder vernachlässigen, schlägt sich das prompt auf die Finanzen nieder. Denn wenn ein Land die Unterstützung aufkündigt, fehlt ein Posten in der Bilanz, der nur schwer zu kompensieren ist. Nicht nur einmal müsst ihr euch entscheiden, welcher Nation ihr helft, da ihr nicht alle Krisenherde zugleich in Angriff nehmen könnt. Dazu kommt die einschneidende Veränderung, dass ihr nicht wie beim Original mehrere Basen auf der Welt verteilen könnt, sondern mit nur einer auskommen müsst.

