Nach dieser schwerwiegenden Entscheidung werden wir von einer mehr als bekannten Stimme geweckt. Claptrap, der coole Roboter gräbt uns auf einem Gletscher aus und führt uns, wie auch im Vorgänger durch die ersten Minuten des Spiels. Auch der unverkennbare Charme und Witz von „
Borderlands“ ist wieder dabei und zwischen coolen Sprüchen, brennenden Psychos und der einmaligen Grafik fühlt sich sofort wieder heimisch. Dabei dürfen wir aber unseren Auftrag nicht vernachlässigen: Wir sollen Handsome Jack um die Ecke bringen, doch um das zu erreichen, müssen wir zuerst die vier Schatzjäger aus dem Vault befreien.
Wenn wir uns an den ersten Teil zurückerinnern, so durfte man aus vier unterschiedlichen Abenteurern, Roland, Mordecai, Lilith und Brick, wählen. Wie in einem Rollenspiel wurden neue Fähigkeiten durch
Level-Ups freigeschalten und verbessert. Wer des Rennens müde war, setzte sich hinter das Steuer eines Fahrzeuges und düste mit einer etwas verbesserungswürdigen Steuerung quer über Pandora. Und auf dem Streifzug nach den Schlüsselteilen traf man immer wieder auf witzige, überzeichnete aber teilweise auch irgendwie liebenswerte Charaktere.
Never change a winning team?
In „
Borderlands 2“ dürfen wir uns wieder zwischen vier unterschiedlichen Charakteren mit individuellen Fertigkeitsbäumen entscheiden. Zusätzlich gibt es Fahrzeuge, die zum Herumfahren sowie zu Ballerorgien einladen und Pandora ist nach wie vor von komischen Einwohnern besiedelt. Falsch! Mit dem, nachträglich als
DLC angekündigten, Mechromancer gibt es eine fünfte und besonders spannende Charakterklasse. Die anderen vier Charaktere scheinen nur oberflächlich betrachtet ident mit den Vorgängern zu sein und die Fahrzeuge sind nun um Welten besser zu steuern und bieten für den
Koop-Spaß endlich Platz für alle vier Spieler. Und was die Leute auf Pandora betrifft? Nun gut, mit dunklem Humor ausgestattete, schräge Vögel gibt es nach wie vor.
Bei „
Borderlands 2“ gehen die drei Fähigkeitsbäume jedes Charakters in so unterschiedliche Richtungen, dass man sogar innerhalb eines Kämpfers unterschiedliche Spielstile erlebt. So kann man sich mit dem Ninja Zero entweder auf seine Sniper- oder seine Stealthfertigkeiten konzentrieren. So wie man gerne spielen möchte, biegt man sich seinen Charakter hin. Auch bei Axton, dem Soldaten, sieht man diese Möglichkeit sehr gut, da man ihn entweder zum richtigen Krieger oder zur unterstützenden Kraft für das Team
skillen kann. Die Art und Weise, wie man sich durch „
Borderlands 2“ kämpfen möchte, bleibt jedem selbst überlassen und mit diesen Fähigkeitsbäumen drückt Gearbox Software dem Spieler das richtige Instrument dafür in die Hand.
Was es mit dem BadAss Ranking auf sich hat, könnt Ihr auf der nächsten Seite nachlesen.